24.04.2015 – A3 bei Mettmann – Vollsperrung: LKW-Brand verursacht langen Rückstau

Düsseldorf (ots) – Freitag, 24. April 2015, 4.30 Uhr Mettmann – A 3 in Richtung Oberhausen – Nach Lkw-Brand – Fahrbahn wieder frei

Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes geriet heute Morgen auf der A 3 in Richtung Oberhausen der Lkw (Renault) in Brand. Geistesgegenwärtig hielt der Kraftfahrer sein Gespann an und konnte den Sattelauflieger von der brennenden Zugmaschine abkoppeln. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen. Während der Löscharbeiten musste die Autobahn komplett gesperrt werden. Gegen 5 Uhr konnte die Richtungsfahrbahn Köln wieder freigegeben werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten blieb die Richtungsfahrbahn Oberhausen zunächst bis 7.15 Uhr gesperrt, dann konnte der Verkehr auf einer Fahrspur am Schadensort vorbeigeleitet werden. Gegen 11.20 Uhr wurden alle Sperrmaßnahmen aufgehoben. Das größte Stauausmaß auf der A 3 betrug etwa 20 Kilometer. Auf der A 46 staute sich der Verkehr in beide Richtungen auf etwa 10 Kilometer Länge.

Textquelle: Polizei Düsseldorf

Freitag, 24.04.2015, 04:27 Uhr
BAB 3, Fahrtrichtung Oberhausen

Die Feuerwehr Erkrath wurde um 04:27 Uhr durch die Kreisleitstelle zu einem brennenden LKW auf die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Oberhausen, ca. 600 Meter vor der Anschlussstelle Mettmann alarmiert.

Offenbar in Folge eines technischen Defekts kam es zum Brand der Zugmaschine des mit Papier beladenen Sattelzuges. Entgegen der ersten Meldungen, dass der Brand bereits den Sattelauflieger erfasst hatte, beschränkte sich der Brand auf die Zugmaschine, da der LKW-Fahrer geistesgegenwärtig den Auflieger abkuppeln und somit eine Brandausbreitung verhindern konnte.

Um die sich in Vollbrand befindliche Zugmaschine ablöschen zu können, wurde durch einen Atemschutztrupp umgehend ein C-Rohr sowie eine Mittelschaumpistole vorgenommen. Der Kraftstofftank des LKW wurde durch den Brand nicht in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund des Schaummitteleinsatzes und des Austritts von geringen Mengen an Motoröl wurde die Untere Wasserbehörde des Kreises Mettmann zur Einsatzstelle alarmiert. Die Oberflächenentwässerung der Autobahn wurde im Bereich der Fischteiche im Stindertal kontrolliert. Eine Verunreinigung war hier nicht festzustellen und nach Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde mussten diesbezüglich keine weiteren Einsatzmaßnahmen durchgeführt werden. Der Fahrer des LKW wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Mettmann in das Krankenhaus Mettmann transportiert.

Für die Lösch- und Bergungsarbeiten mussten die drei Fahrspuren in Richtung Oberhausen für ca. drei Stunden voll gesperrt werden. Die zwei Fahrspuren in Richtung Köln mussten zeitweise gesperrt werden. Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich für die Einsatzkräfte sehr schwierig, da viele LKW-Fahrer ihre Fahrzeuge in die mittlere Fahrspur gelenkt hatten, so dass für die Einsatzfahrzeuge ein Durchkommen fast unmöglich war. Der Rettungswagen sowie der Gerätewagen-Öl der Feuerwehr Mettmann konnten aufgrund der Vollsperrung der Autobahn ab der Anschlussstelle Mettmann entgegengesetzt der Fahrtrichtung Oberhausen die Einsatzstelle anfahren.

Eingesetzt war die hauptamtliche Wache und die Löschgruppe 4 des Löschzuges Millrath, Gerätewagen-Öl der Feuerwehr Mettmann sowie jeweils ein Rettungswagen der Feuerwehren Erkrath und Mettmann.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Erkrath