02.09.2017 – Mettmann Stadtmitte – Grossalarm: Pfefferspray auf Heimatfest versprüht – 22 Verletzte

Am 02.09.2017, gegen 22:22 Uhr, kam es in Mettmann auf dem dortigen Heimatfest zu einem Ereignis, bei dem mehrere Personen in der Menschenmenge vor der Bühne verletzt wurden.
Ein bislang unbekannter Täter sprühte plötzlich vor der Bühne mit einer Flasche Pfefferspray auf den Boden und anschließend in die Luft.
Danach flüchtete er mit mehreren anderen Personen aus der Menschenmenge heraus fußläufig in Richtung Jubiläumsplatz.
Insgesamt 22 Personen wurden durch die Sprühwolke verletzt.
Sie litten unter Atembeschwerden, gereizten Augen und Übelkeit.
Aufgrund der Vielzahl der Verletzten wurde eine Verletztensammelstelle durch die Feuerwehr
eingerichtet. Dort wurden sie von den Rettungskräften behandelt.
Zwei Personen mussten zur weiteren Behandlung dem Krankenhaus zugeführt werden.
Eine genaue Täterbeschreibung war aufgrund der unterschiedlichen und teils widersprüchlichen Angaben der Betroffenen schwierig.
Aufgrund der Ermittlungen vor Ort ergaben sich folgende Hinweise:
– männliche Person
– ca. 15 – 20 Jahre alt
– 155cm-160cm groß
– südländisches Aussehen
– kurze schwarze Haare
– roter Pullover
– blaue Hose
– weiße Schuhe

Die Polizei befand sich mit starken Kräften vor Ort. Eine sofortige, sehr intensive Fahndung verlief negativ. Das Heimatfest wurde in Absprache mit der Veranstalterin fortgesetzt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104-9826250, jederzeit entgegen. Im dringenden Verdachtsfall wählen sie die -110. Die weitere Bearbeitung übernimmt die Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde Mettmann.

Textquelle: Kreispolizeibehörde Mettmann

Mettmann (ots) – Zu einem Massenanfall an Verletzten wurde die Feuerwehr Mettmann heute Abend um 22.05 Uhr auf das Mettmanner Heimatfest alarmiert. Eine oder mehrere bislang unbekannte Personen hatten dort vor der Bühne Reizgas versprüht und damit mehrere Personen verletzt.

Die betroffenen Personen litten überwiegend an Atemwegsreizungen. 21 Personen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, zwei davon mussten aufgrund ihrer Verletzungen ins Krankenhaus transportiert werden.

Im Einsatz sind die Feuerwehren und Rettungsdienste der Städte Mettmann, Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Wülfrath, Ratingen, Velbert, Wuppertal, Düsseldorf, das DRK Mettmann und Wülfrath, die Johanniter, der Kreisbrandmeister und die Polizei.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Mettmann