12.03.2017 – Mettmann – Großbrand: Produktionsanlage im Vollbrand – 120 Kräfte im Einsatz

Mettmann (ots) – Am Nachmittag des 12.03.2017 wurde die Feuerwehr Mettmann um 15.54 Uhr zu einem Brand bei der Firma Georg Fischer alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus einer Produktionshalle. Eine Produktionsanlage brannte in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen meterhoch bis zum Dach der Halle. Auch eines von vier Transportbändern hatte Feuer gefangen, in der Förderkontrolle brannte es in einer Ausdehnung von ca. 10m x 15m.

Aufgrund des Ausmaßes des Feuers veranlasste Einsatzleiter Dirk Fischer sofort über die Kreisleitstelle eine Alarmstufenerhöhung sowie die Alarmierung überörtlicher Kräfte. In Mettmann waren deshalb um 16.05 Uhr die Sirenen zu hören. Über die Warn-App „Nina“ sowie über die Facebookseite der Feuerwehr wurde die Bevölkerung gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Feuer selbst konnte über Löschangriffe von zwei Seiten schnell unter Kontrolle gebracht werden. Vorsorglich wurden 14 Mitarbeiter der Firma Georg Fischer notärztlich untersucht, eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Um 17.15 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“. Da sich die Brandwolke bereits aufgelöst hatte, war eine Messung durch den alarmierten Meßzug der Feuerwehr Velbert nicht mehr erforderlich.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und Entlüftungsmaßnahmen konnten die letzten Einsatzkräfte um 19:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen.

Im Einsatz waren etwa 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mettmann, Erkrath, Ratingen, Velbert und Wülfrath sowie das DRK und der Rettungsdienst aus Wuppertal.

Die Brandursache ist unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Mettmann

Mettmann (ots) – Wie die Feuerwehr Mettmann bereits ausführlich berichtete, kam es am Sonntag, dem 12.03.2017, gegen 15:55 Uhr, zu einem Brand in einer Produktionshalle eines metallverarbeitenden Betriebes an der Flurstraße in Mettmann. Am heutigen Montagmorgen des 13.03.2017 wurde der Brandort von Experten des Kommissariats 11 in Mettmann untersucht. Wie uns der zuständige Ermittler nun mitteilte, wurde das Feuer durch unsachgemäße Schweißarbeiten unter dem Förderband entfacht. Der durch das Feuer sowie die Löscharbeiten entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 100.000 Euro. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann