18.07.2017 – Erkrath Hochdahl – Tiefgaragenbrand sorgte für Großeinsatz

Erkrath (ots) – Die Feuerwehr Erkrath wurde am Dienstag, den 18.07.2017 um 23:13 zu einem gemeldeten Brand in einer Großgarage unterhalb eines Hochhauskomplexes in der Schliemannstraße im Bereich Hochdahl alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Bereich zwischen Schliemannstraße und Fuhlrottstraße stark verraucht. Der Brandrauch drang aus der gemeldeten Tiefgarage aus allen Zu- und Einfahrten. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht bekannt, ob sich die Rauchgase in die Treppenräume der Hochhäuser unkontrolliert ausbreiten konnten. Darüber hinaus versuchten einige Bewohner noch ihre Kraftfahrzeuge aus der Garage zu retten und brachten sich somit unweigerlich in Gefahr.

Der Einsatzleiter forderte aufgrund des zu erwartenden hohen Kräfteansatzes umgehend Unterstützung der Feuerwehren Mettmann und Hilden an. Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr Ratingen mit einem Spezialfahrzeug zur Versorgung der Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Polizei wurden alle Flucht- und Rettungswege des Garagenkomplexes nach gefährdeten Personen abgesucht. Alle Personen, welche ihre Fahrzeuge noch in Sicherheit bringen wollten, wurden selbst durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig übernahmen Einsatzkräfte die Brandbekämpfung und drangen mit Atemschutzgeräten in die dreigeschossige Großgarage vor. Der Brandherd konnte schnell lokalisiert werden und beschränkte sich glücklicherweise nur auf einen PKW in einer separaten Garagenbox. Der Brand wurde mit Löschschaum schnell gelöscht. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Insgesamt waren 82 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen aus den Städten Erkrath, Hilden, Mettmann und Ratingen im Einsatz. 10 Trupps (6 3er-Trupps, 6 2er-Trupps wurden unter Atemschutz im Innenangriff tätig. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch 16 Kräfte der Polizei.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Erkrath

(ots) – Wie die Erkrather Feuerwehr bereits mit eigener Pressemitteilung (als PDF in Anlage) vom heutigen Tage ausführlich berichtete, kam es am späten Dienstagabend des 18.07.2017, um 23.13 Uhr, zu einem Brand in einer Großgarage unterhalb eines Hochhauskomplexes an Schliemann-, Schimmelbusch- und Fuhlrottstraße im Erkrather Ortsteil Hochdahl. Dieser Brand mit starker Rauchentwicklung konnte von der Feuerwehr schnell lokalisiert und unter Einsatz von schwerem Atemschutz erfolgreich bekämpft werden. Bei dem unmittelbar betroffenen Brandobjekt handelte es sich um einen geparkten PKW Seat Ibiza, der nach Angaben seines Besitzers, nur wenige Minuten vor dem festgestellten Brandgeschehen, auf einem gemieteten Stellplatz in der unteren Parkebene der Großgarage, nach zuvor problemlosem Fahrbetrieb geparkt worden war.

Während der Löscharbeiten führte die Polizei mit starken Kräften Absperrmaßnahmen an allen Zugängen und Zufahrten der Großgarage durch, um die Einsatz- und Rettungswege der Feuerwehr freizumachen und freizuhalten, vor allem aber auch, weil immer wieder Fahrzeughalter versuchten in die Garage zu gelangen, um ihre dort geparkten Fahrzeuge zu entfernen. Damit hätten sie sich aber wegen der starken Rauchentwicklung und gefährlicher Gase unweigerlich selber in Lebensgefahr gebracht, was deshalb unbedingt zu verhindern war.

Nach erfolgreichem Abschluss der Löscharbeiten wurde der engere Brandort von der Polizei beschlagnahmt. Brandexperten vom Kriminalkommissariat 11 untersuchten diesen dann am späten Dienstagvormittag zur Feststellung der Brandursache genauer. Hierbei wurden keine Hinweise auf eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandlegung gefunden, weshalb die Ermittler bei ihren weiter andauernden Ermittlungen aktuell von einem technischen Fahrzeugdefekt als Brandursache ausgehen. Der betroffene Seat Ibiza wurde vom Feuer total zerstört, ein benachbart geparkter PKW VW Golf, wie auch das Bauwerk in näherer Umgebung, insbesondere von Rauch und Ruß, nicht unerheblich in Mitleidenschaft gezogen. Den entstandenen Gesamtsachschaden beziffern die Kriminalisten deshalb aktuell auf mindestens 40.000,- Euro.

Bislang nicht bekannte Hinweise aus der Bevölkerung zu den noch nicht abgeschlossenen Brandermittlungen in diesem Fall nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, auch weiterhin jederzeit entgegen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann