09.05.2018 – Rhein bei Düsseldorf / Meerbusch – Manövrierunfähiges Motorboot auf dem Rhein gesichert

Düsseldorf (ots) – Mittwoch, 9. Mai 2018, 3.33 Uhr, Rheinkilometer 753, Kaiserswerth/Wittlaer

Ein treibendendes Sportboot mit drei Passagieren an Bord sorgte am frühen Morgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr Düsseldorf. Nach rund 30 Minuten konnte das Schiff gefunden werden, ein Boot der Taucherstaffel brachte die Besatzung sicher an Land. Das Feuerlöschboot schleppte den Havaristen in den Löricker Jachthafen.

Über die Notrufnummer 112 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf am frühen Mittwochmorgen einen Anruf. Eine Frau schilderte dem Disponenten am Telefon, das sie einen Anruf von ihrem Mann erhalten habe, dieser sei auf einem defekten Sportboot das im Rhein treibt, unterwegs. Sofort entsendete der zuständige Disponent ein Großaufgebot an Einsatzkräften sowohl zu Land als auch auf dem Wasser zum Rheinkilometer 753.

Aufgrund der Dunkelheit gestaltete sich die Suche nach dem rund fünf Meter langen Schiff sehr zeitaufwendig, sodass erst nach rund 30 Minuten der Havarist in Höhe von Wittlaer auf dem Rhein-Stromkilometer 758 angetroffen werden konnte. Mit mehreren Rettungsbooten sowie dem Feuerlöschboot konnte sofort mit der betreffenden Besatzung Kontakt aufgenommen werden. Mittels Leinen sicherten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Jacht am Löschboot und die drei männlichen Besatzungsmitglieder konnte dann sicher auf ein Rettungsboot der Feuerwehrtaucher übersteigen.

Die Feuerwehr schleppte das manövrierunfähige Sportboot zur Nato-Rampe „Am Staad“, die Taucher brachten die unverletzte Besatzung ebenfalls dorthin.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwachen Flughafenstraße, Münsterstraße, Hüttenstraße, Posener Straße, die Freiwillige Feuerwehr Wittlaer sowie die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes Düsseldorf vor Ort gewesen. Von der linken Rheinseite unterstützte die Feuerwehr Meerbusch mit weiteren Einsatzkräften. Nach rund drei Stunden kehrten die letzten Einheiten zu ihren Wachen zurück.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf