02.02.2018 – BAB 57 bei Kaarst – Sportwagen verunfallt: 19-Jähriger schwer verletzt

Die Feuerwehr Kaarst wurde am 02.02.2018 gegen 02:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A57 in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Kurz vor dem Rastplatz Morgensternsheide verunfallte ein Sportwagen.
Der Fahrer wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes schonend aus dem Fahrzeug gerettet und anschließend unter Notarztbegleitung in die Universitätsklinik nach Düsseldorf transportiert.
Die Unfallspuren und Trümmerteile erstreckten sich über mehrere hundert Meter.
Während der Einsatz- und Aufräumarbeiten musste die A57 kurzzeitig vollständig gesperrt werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

Freitag, 2. Februar 2018, 2.20 Uhr

Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall wie folgt:

Ein 19-jähriger Neusser befuhr zur Unfallzeit mit seinem Chevrolet Camaro die A 57 in Richtung Köln. Zwischen den Anschlussstellen Holzbüttgen und Büttgen verlor er an der Kuppe aus bislang ungeklärter Ursache die Bodenhaftung. In der Folge schleuderte der Wagen zunächst mehrfach nach rechts gegen die Schutzplanke, drehte sich und kollidierte nach etwa 100 Metern mit der Mittelschutzplanke. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Wagen erneut zurückgeschleudert wurde und sich unter der rechten Schutzplanke verkeilte. Der Fahrer konnte sich nicht selbstständig befreien und musste von der Feuerwehr schwer verletzt aus dem Auto geborgen werden. Anschließend wurde er in eine Düsseldorfer Spezialklinik gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Alkohol war nicht im Spiel. Die Beamten der Autobahnpolizei stellten fest, dass der Chevrolet mit Sommerreifen ausgerüstet war. Der Sachschaden (inclusive der Schutzplanken) wird auf 62.000 Euro geschätzt. Während der anschließenden Säuberungsarbeiten musste die Fahrbahn etwa 20 Minuten voll gesperrt werden. Staus blieben aus.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf