02.02.2020 – Frechen – Großbrand fordert 250 Einsatzkräfte

In der Nacht zu Sonntag gegen 02:45 Uhr wurde die gesamte Freiwillige Feuerwehr Frechen (Hauptamtliche Wache, Löschzug Frechen, Löschzug Habbelrath) mit dem Einsatzstichwort Lagerhallenbrand zu einem Schadenfeuer in die Alfred-Nobel-Straße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand bereits ein Großteil des ca. 15.000 qm großen Hallenkomplexes in Vollbrand.
Umgehend erfolgte eine Stichworterhöhung auf Feuer 7, im Verlauf des Einsatzes auf Feuer 10.
Hier unterstützten Feuerwehren aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis und der Stadt Köln.

Ein Vollbrand des gesamten Hallenkomplex konnte trotz massiver Löschmaßnahmen über Monitore, Wasserwerfer sowie B-Rohre nicht verhindert werden.
Insgesamt wurden durch die Einsatzleitung 6 Hubrettungsfahrzeuge eingesetzt.

Durch eine massive Riegelstellung konnte eine weitere Brandausbreitung auf angrenzende Lagergüter verhindert werden.

Weiterhin konnten angrenzende Bürogebäude vor einem Totalverlust geschützt werden.

Messeinheiten aus dem Rhein-Erft-Kreis wurden beauftragt, umfangreiche Messungen durchzuführen.

In Teilen des Stadtgebietes Frechen kam es zu Geruchsbelästigungen, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Vorsorglich hatte die Einsatzleitung jedoch eine entsprechende Warnung über die Warn-App NINA veranlasst.

Da das Brandobjekt nicht begehbar war, mussten für eine zielgerichtete weitere Brandbekämpfung Abrissarbeiten durchgeführt werden.
Hierzu beauftragte die Feuerwehr ein privates Unternehmen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis zum Montag am Nachmittag hin.

Zu Spitzenzeit waren in der Nacht zu Sonntag ca. 230 Einsatzkräfte aus dem gesamten Rhein- Erft-Kreis unter der Leitung des stv. Leiters der Freiwilligen Feuerwehr Frechen Frank Wershoven und BOI Olaf Zimmermann im Einsatz.

Noch in der Nacht zu Sonntag machten sich auch der Kreisbrandmeister Peter Fenkel sowie die Bürgermeisterin Susanne Stupp ein Bild von der Lage vor Ort.