Dienstag, 31. März 2026

26.03.2026 – Essen Altenessen-Süd – Wohnungsbrand mit umfangreicher Menschenrettung

26.03.2026, 21:20 Uhr, Essen-Altenessen, Palmbuschweg

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Essen gegen 21:20 Uhr über zahlreiche Notrufe über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus am Palmbuschweg in Essen-Altenessen-Süd informiert. Mehrere Anrufer meldeten, dass es in einer Erdgeschosswohnung brennen würde und sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden sollen. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Essen umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Essen-Stoppenberg zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Flammen schlugen bereits deutlich sichtbar aus dem geborstenen Fenster einer Erdgeschosswohnung an der Gebäudefassade empor. Zeitgleich machten sich mehrere Personen an den Fenstern des Gebäudes bemerkbar. Im ersten Obergeschoss standen auf der Gebäuderückseite fünf Menschen an Fenstern, im zweiten Obergeschoss weitere sechs Personen.

Sofort wurden umfangreiche Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingeleitet. Zunächst wurde ein Außenangriff über das geborstene Fenster in die Brandwohnung vorgenommen. Parallel dazu brachten Einsatzkräfte auf der Gebäuderückseite tragbare Leitern in Stellung, um eingeschlossene Personen zu retten.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Menschenrettung in das zweite Obergeschoss vor und führten die Personen mithilfe von Brandfluchthauben durch den verrauchten Treppenraum ins Freie. Insgesamt wurden 14 Personen aus dem Gebäude gerettet und an einer eingerichteten Sammelstelle betreut.

Aufgrund der Anzahl betroffener Personen ließ der Einsatzleiter umgehend weitere Rettungsmittel, eine Betreuungskomponente, den Leitenden Notarzt sowie einen Bus der Ruhrbahn zur Einsatzstelle alarmieren, um die Betroffenen witterungsgeschützt unterzubringen.

Nach notärztlicher Sichtung wurden zwei der 14 betroffenen Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Essener Krankenhäuser transportiert. Unter den Verletzten befand sich auch ein einjähriges Kind.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit handgeführten Strahlrohren im Innenangriff. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus. Nach rund 40 Minuten war der Brand unter Kontrolle, anschließend wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Das gesamte Gebäude wurde kontrolliert.

Aufgrund des massiven Brandschadens musste der Energieversorger das Gebäude stromlos schalten. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner kamen trotz eines Betreuungsangebots der Stadt Essen privat bei Angehörigen unter.

Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Stoppenberg sowie diversen Sonderfahrzeugen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst der Stadt Essen war mit zahlreichen Kräften, darunter dem Fachberater Betreuung, dem Leitenden Notarzt und einer Betreuungseinheit, vor Ort.

Wie es zu dem verheerenden Brand kommen konnte, ist unklar. Die Polizei Essen hat die Ermittlungen aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes war der Palmbuschweg voll gesperrt.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Essen

Donnerstagabend (26. März 2026) brannte eine Erdgeschosswohnung im Palmbuschweg in Altenessen-Süd. Das Mehrfamilienhaus gilt derzeit als unbewohnbar. Die Polizei sucht Zeugen.

Um 21:20 Uhr meldeten Zeugen der Polizei und Feuerwehr den Wohnungsbrand. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte brachten den Brand in der Wohnung des 45-jährigen Deutschen unter Kontrolle und die Hausbewohner in Sicherheit. Insgesamt wurden 13 Personen verletzt, zwei kamen in Krankenhäuser, darunter ein ein-jähriges Kind.

Nachdem der Brandort heute Vormittag durch die Feuerwehr freigegeben wurde, konnte dieser begutachtet werden. Das Kriminalkommissariat 11 ermittelt unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen nun wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes. Es werden Zeugen gesucht, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte telefonisch an 0201/829-0.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Essen

Patrick Schüller
Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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