Sonntag, 29. März 2026

11.03.2026 – Wuppertal – Großbrand: Malteser Rettungswache in Flammen

Erstmeldung 03:11 Uhr: Die Feuerwehr Wuppertal befindet sich derzeit mit einem Großaufgebot am Schwabenweg in Wuppertal-Ostersbaum im Einsatz. Dort brennt der Rettungswachen Standort des Malteser Hilfsdienstes in voller Ausdehnung.

Die Feuerwehr wurde hierzu um 23:37 Uhr alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden bereits einen ausgedehnten Brand vor und forderten umgehend Unterstützung an. Es wurde ein massiver Löschangriff eingeleitet, der zur Stunde noch andauert. Hierzu wurden vier Einsatzabschnitte gebildet. Der Brand ist derzeit nicht unter Kontrolle. Es gibt keine verletzten Personen.

Die Bevölkerung im Umkreis wurde mittels Warnapp vor der Rauchentwicklung und der damit einhergehenden Geruchbelästigung gewarnt. Fenster und Türen sollen geschlossen werden.

Die Feuerwehr befindet sich derzeit mit 104 Einsatzkräften vor Ort. Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr werden durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Hierzu wurde der sogenannte Stadtalarm ausgelöst, mit dem alle verfügbaren Einsatzkräfte der Feuerwehr Wuppertal in Alarmbereitschaft versetzt wurden. Zur rückwärtigen Führung der komplexen Einsatzlage wurde zudem der Führungsstab auf der Hauptfeuer- und Rettungswache einberufen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Wuppertal

Folgemeldung 04:32 Uhr: Die Feuerwehr Wuppertal befindet sich weiterhin mit einem Großaufgebot beim Brand des Rettungswachen-Standortes der Malteser am Schwabenweg im Einsatz. Eine Ausbreitung des Brandes auf umliegende Gebäude wird durch sogenannte Riegelstellungen verhindert.

Die Warnung der Bevölkerung mittels Gefahreninformation wurde ausgeweitet, da sich die Geruchsbelästigung großflächig im Tal ausgebreitet hat. Durch Messfahrzeuge der Feuerwehr werden laufend Messungen im Stadtgebiet durchgeführt. Hierbei konnten bislang keine bedenklichen Konzentrationen von Schadstoffen festgestellt werden. Sollte sich die Lage ausweiten, wird erneut gewarnt.

Aufgrund des Einsatzes sind die Straßen Ostersbaum, Rudolfstraße und Schwesternstraße voll gesperrt.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Wuppertal

Folgemeldung 05:44 Uhr: Der Einsatz der Feuerwehr Wuppertal am Schwabenweg läuft weiterhin. Die intensiven Löschmaßnahmen zeigen Wirkung, der Brand ist jedoch weiterhin nicht unter Kontrolle.

Der Brandrauch wurde durch die vorherrschenden Winde insbesondere in die Bereiche Unterbarmen, Rott, Klingelholl, Sedansberg und Wichlinghausen getragen. Dort ist eine intensive Geruchsbelästigung wahrnehmbar. In diesem Bereich sind ab sofort Warnfahrzeuge der Feuerwehr unterwegs, um die Anwohner zu informieren.

Die Messungen der Feuerwehr ergeben weiterhin keine bedenklichen Konzentrationen von Schadstoffen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Wuppertal

Folgemeldung 07:20 Uhr: Der Brand am Rettungswachen-Standort der Malteser konnte zwischenzeitlich unter Kontrolle gebracht werden. Aktuell laufen die Nachlöscharbeiten, bei denen noch Glutnester abgelöscht werden. Dies wird noch den Morgen über andauern.

Die Rauchentwicklung ist durch den Löscherfolg deutlich zurückgegangen und in der Folge auch die Geruchsbelästigung im Stadtgebiet. Die Warnung der Bevölkerung mittels Warnfahrzeugen wurde deshalb soeben eingestellt. Die Einsatzkräfte vor Ort werden nun sukzessive reduziert.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Wuppertal

Abschlussmeldung 14:50 Uhr: Die Feuerwehr hat ihren Großeinsatz am Schwabenweg nach rund 15 Stunden beendet. Die Einsatzstelle wurde kurz vor 15 Uhr an die Polizei übergeben. In der Spitze waren 110 Einsatzkräfte zeitgleich vor Ort. Der Rettungswachen-Standort des Malteser Hilfsdienstes ist großenteils ausgebrannt. Als die Feuerwehr gegen 23:45 am Einsatzort eintraf, brannten mehrere Teile des Gebäudekomplexes. Die Flammen und der Rauch waren weithin zu sehen. In dem Gebäude befand sich niemand, so gab es auch keine Verletzten. Eine Halle mit Fahrzeugen, Büro- und Sozialräume wurden völlig zerstört. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand auf umliegende Gebäude übergriff. So blieb eine weitere Fahrzeughalle der Malteser-Wache verschont. Ein Wohnhaus hinter dem Komplex wurde vorsichtshalber evakuiert, die sechs Bewohner konnten sich in einem Bus der WSW aufhalten. Der starke Rauch war in vielen Teilen Wuppertals deutlich zu riechen. Die Bevölkerung wurde über die NINA-Warn-App und in den stark betroffenen Stadtteilen östlich der Einsatzstelle auch mit Lautsprecherdurchsagen informiert. Eine Gefahr für die Menschen bestand zu keinem Zeitpunkt, es wurden keine Schadstoffe gemessen. Am frühen Morgen hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle gebracht. Bis in den Nachmittag bekämpften sie mehrere Glutnester unter der Dachkonstruktion. Wertvolle Hilfe leistete dabei die Feuerwehr Dortmund, die ihren Teleskopmast zur Verfügung stellte. Die Polizei wird nun versuchen, die Brandursache und die genaue Schadenshöhe zu ermitteln. Am frühen Abend wird die Feuerwehr Wuppertal den Brandort zur Sicherheit noch einmal in Augenschein nehmen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Wuppertal

In der Nacht auf Donnerstag, den 12.03.2026 ist es zu einem Brand in unserer Dienststelle in Wuppertal gekommen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Wir sind sehr erleichtert, dass nach aktuellem Stand keine Personen verletzt wurden.

Dank unserer überregionalen Strukturen können wir den Betrieb unserer Dienste weiterhin sicherstellen. Unsere oberste Priorität gilt dabei der Sicherheit aller Beteiligten sowie der verlässlichen Betreuung der Menschen, für die wir tagtäglich da sind. Für Rückfragen und Anliegen im Zusammenhang mit dem Brandereignis in Wuppertal wurde eine besondere Rufnummer eingerichtet. Sie erreichen uns unter: 06723 68 5354

Wir danken der Feuerwehr Wuppertal, allen beteiligten Organisationen und Behörden sowie allen eingesetzten Kräften von ganzem Herzen für ihr schnelles und professionelles Handeln.

Textquelle: Malteser Wuppertal

Patrick Schüller
Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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