05.09.2025 – Langenfeld – Neuer mobiler Blitzer durch Explosion beschädigt

Langenfeld (ots) – In der Nacht auf Freitag, 5. September 2025, wurde eine mobile Blitzeranlage in Langenfeld durch eine Explosion stark beschädigt. Die Polizei stellte zwei Tatverdächtige im Nahbereich und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen:

Gegen 3:10 Uhr alarmierten aufmerksame Anwohner der Hauptstraße die Polizei, nachdem sie durch eine laute Explosion aus dem Schlaf gerissen worden waren. Sie beobachteten zudem zwei Männer, die sich nach der Tat zunächst zu Fuß entfernten und anschließend in einem roten Kleinwagen flüchteten.

Die Einsatzkräfte stellten bei ihrem Eintreffen fest, dass die in Höhe der Hausnummer 112 aufgestellte mobile Blitzeranlage durch eine Explosion stark beschädigt wurde. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung im Umfeld konnten Polizistinnen und Polizisten einen roten Kleinwagen antreffen, der von einem 20-jährigen deutsch-kasachischen Langenfelder geführt wurde. Ein 24-jähriger Deutscher, ebenfalls aus Langenfeld, saß auf dem Beifahrersitz. Beide Männer sind bereits mehrfach kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten, der 24-Jährige unter anderem wegen des Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen.

Die Einsatzkräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen die Männer ein. Nach einer Durchsuchung der Wohnung des 24-Jährigen nach Beweismitteln wurden die Tatverdächtigen entlassen.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden an der mobilen Blitzeranlage auf mindestens 20.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen und eine Spurensicherung eingeleitet.

Die Polizei fragt:

Wer hat die Tat in der Nacht auf der Hauptstraße beobachtet oder kann sonstige Angaben zum Geschehen tätigen? Hinweise nimmt die Polizei Langenfeld, Telefon 02173 288-6310, jederzeit entgegen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

Bereits am ersten Einsatztag wurde das auf der Hauptstraße positionierte städtische Geschwindigkeitsmessgerät stark beschädigt.

In der Nacht zu Freitag wurden Sprengkörper an dem Gerät zur Explosion gebracht, die für einen nach aktuellem Kenntnisstand hohen fünfstelligen Schaden sorgten.

Die Polizei wurde gegen 3.10 Uhr alarmiert und stellte nach eigenen Angaben wenig später zwei Personen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten.

Die im Gerät verbaute Sicherungstechnik griff dabei ebenfalls.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Daten der bereits erfassten Geschwindigkeitsverstöße, die über eine Fernabfrage gesichert sind, werden der Polizei zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

„Dass der auf ‚Vivien‘ getaufte Blitzer an der richtigen Stelle platziert war, zeigt die dreistellige Zahl der Verstöße, die bereits in den ersten Stunden des Einsatzes erfasst wurden. Das Gerät stand am Schulweg für zwei Grundschulen und eine weiterführende Schule. Der oder die Täter haben damit nicht nur für hohen Sachschaden gesorgt, sondern die städtischen Verkehrssicherungsmaßnahmen torpediert. Überführte Täter haben selbstverständlich mit hohen Regressforderungen zu rechnen“, erklärt der Erste Beigeordnete der Stadt Langenfeld, Christian Benzrath.

Das genaue Schadensausmaß wird heute von der Herstellerfirma ermittelt.

Da das Gerät geleast wurde, erhält die Stadt Langenfeld kurzfristig ein Ersatzgerät.

Sachdienliche Hinweise zum Tathergang nimmt die Polizei Langenfeld unter Tel. 02173/2886310 entgegen.

Textquelle: Pressemeldung Stadt Langenfeld

Patrick Schüller
Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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