Donnerstag, 11. August 2022

21.06-25.06.2022 – Hannover Messe – Impressionen von der INTERSCHUTZ 2022

Zehntausende Besucher kommen aktuell zur INTERSCHUTZ 2022 nach Hannover. Nach mehr als 7 Jahren ohne INTERSCHUTZ, zweifacher Verschiebung aufgrund der Corona-Pandemie ist die Messe am Montag erfolgreich gestartet. Mit mehr als 1.300 Ausstellern aus 52 Ländern ist die INTERSCHUTZ die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit.
Noch bis Samstag findet die Messe in den Messerhallen der Messe Hannover statt. Ein Highlight für uns ist auf der Messe neben diverser neuer Technik, vor allem die S-Gard Safetytour und der Rosenbauerstand. Bei Dräger wird eine neue Wärmebildkamera vorgestellt, die sicher der Geräteträger an den Helm anbringen kann und das Wärmebild direkt in der Maske sieht. Die Übertragung auf diesen kleinen Bildschirm in der Maske funktioniert über eine drahtlose Verbindung.
Bei Rosenbauer gibt es gleich mehrere Highlights: Ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung:

„Der weltgrößte Feuerwehrausstatter wird dabei ein Komplettprogramm für die Feuerwehren präsentieren und insbesondere die Systemkompetenz bei den Fragen der Zukunft unter Beweis stellen.“
„Klimawandel, Elektromobilität und Digitalisierung sind die großen, gesellschaftlichen Herausforderungen und werden auch im Rosenbauer Auftritt auf der Interschutz 2022 eine zentrale Rolle spielen.“
„Rosenbauer wird neben dem RT die erste elektrische Drehleiter des Typs L32A-XS vor den Vorhang holen und in einer eigens eingerichteten „Electric Urban Fire Station“ weitere elektrische Einsatzfahrzeuge zeigen.“

S-Gard Safetytour: 
Unter realitätsnahen Bedingungen werden in Kleingruppen verschiedene alltagsbezogene Übungen absolviert, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. 
Die Stationen an den Vormittagen decken das gesamte Feuerwehr-Spektrum ab. Hier wird es beispielsweise um die Brandbekämpfung an einem speziell präpartierten Kesselwagen der Deutschen Bahn gehen. Die an dieser Station agierenden Teams werden sich mit einer bis zu vier Meter großen Stichflamme auseinandersetzen müssen. Bei einer anderen Übung geht es für die Teams darum, unter erschwerten Bedingungen die verrutschte Ladung auf einem Transportmittel sicherzustellen. Dabei werden die Teilnehmer aufgrund der Kontaminierungsgefahr eine spezielle Schutzausrüstung tragen müssen. Außerdem kommt es durch den Einsatz von Übungsschaum zu massiven Sichtbehinderungen. Die Einsatzszenarien am Nachmittag sind aus dem Bereich technische Hilfeleistung. Im Fokus steht hierbei die schnelle, patientenorientierte Hilfe – etwa beim Live-Crash eines Fahrzeuges. Auch das Thema Elektromobilität ist Bestandteil des Trainings. So geht es beispielsweise darum, die Besonderheiten eines Batteriebrandes kennenzulernen und live zu bewältigen. Kombiniert wird diese Station mit einem Maschinenbauunfall. Eine spannende Herausforderung, die als Team gelöst werden muss, um den Patienten anschließend sicher in eine Klinik transportieren zu können.

Jan Ohmen
Journalist von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: jan.ohmen(at)emergency-report.de

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