10.04.2019 – BAB 3 bei Ratingen – Schwerer LKW-Unfall: Fahrer lebensgefährlich verletzt

Ratingen, BAB 3 Fahrtrichtung Köln, 15:55 Uhr; 10.04.2019

Am heutigen Nachmittag ereignete sich auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Köln ein schwerer Unfall zu die Feuerwehr Ratingen gerufen wurde.

Mehrere Anrufer setzten einen Notruf ab, da ein LKW aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, nach Kontakt mit der Leitplanke umgekippt, auf der Seite liegenblieb war und die linke sowie mittlere Spur der Autobahn komplett blockierte. Da nach den Notrufen nicht sicher ausgeschlossen werden konnte, ob der Fahrer ggf. in seinem Fahrerhaus eingeklemmt war, wurde durch die Leitstelle des Kreises Mettmann das Stichwort „PKlemm“ eröffnet. Umgehend rückten die Kräfte aus verschiedenen Standorten zur Einsatzstelle aus.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt war.

Der schwerverletzte Fahrer wurde direkt medizinisch versorgt. Der Rettungsdienst wurde hierbei durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr unterstützt, da der zeitgleich alarmierte Notarzt noch nicht eingetroffen war. Durch die Ausbildung sowohl im Brandschutz als auch im Rettungsdienst konnten wieder einmal Synergien genutzt werden, die hier zu einer schnellen und effektiven Patientenversorgung beigetragen haben. Die Zusammenarbeit in der medizinischen Versorgung verlief reibungslos.

Auf Grund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, nach Eintreffen des Notarztes wurde der Patient zur weiteren Versorgung in den Rettungswagen gebracht. Anschließend wurde der Patient an den Rettungshubschrauber übergeben, der den lebensgefährlich verletzten Patienten in ein Krankenhaus nach Köln transportierte.

Während der Versorgung des Verunfallten sorgten die weiteren Kräfte der Feuerwehr für die Sicherheit an der Einsatzstelle. Der Brandschutz wurde sichergestellt, die Verkehrsabsicherung in Zusammenarbeit mit der anwesenden Polizei ergänzt und auslaufende Betriebsmittel aufgefangen.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen und der Bergungsarbeiten blieben die linke und die mittlere Spur gesperrt, ein Fahrzeug sicherte die Einsatzstelle ab bis die Bergung abgeschlossen war.

Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen, da die Autobahn für die Versorgung des Verletzten, Landung & Start des Rettungshubschraubers sowie die Bergung des LKW immer wieder voll gesperrt werden musste.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr samt Führungsdiensten, die Freiwillige Feuerwehr aus Mitte und Breitscheid, der Rettungsdienst der Städte Ratingen & Heiligenhaus, der Notarzt aus Velbert, der Rettungshubschrauber aus Köln sowie die Autobahnpolizei.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Ratingen

Mittwoch, 10.April 2019, 15.54 Uhr

Mit einem Rettungshubschrauber musste gestern ein lebensgefährlich verletzter LKW-Fahrer nach einem schweren Verkehrsunfall bei Ratingen, auf der A3 in Richtung Köln, in ein Krankenhaus geflogen werden.

Den ersten Ermittlungen zur Folge fuhr ein 50-Jähriger aus der Türkei mit seinem Sattelzug im Autobahnkreuz Breitscheid von der A52 auf die A3 in Fahrtrichtung Köln auf. Zeugen berichteten, das in diesem Moment an dem Sattelzug ein Reifen der Vorderachse platzte. Daraufhin brach der Sattelzug nach links aus und kippte auf die Seite. Der Sattelzug schleuder-te über die Fahrbahn und blieb auf der Mittelschutzplanke sowie auf dem zweiten und dritten Fahrstreifen der Hauptfahrbahn in Richtung Köln liegen.

Für Landung und Start des Rettungshubschraubers musste die A3 in Fahrtrichtung Köln für jeweils 10 Minuten komplett gesperrt werden. Während der Bergung des Lkw und dessen Ladung (Erdreich) sowie der folgenden Reinigungsarbeiten mussten in Fahrtrichtung Köln der mittlere und linke Fahrstreifen und in Ge-genrichtung der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Gegen 21:35 Uhr konnten die Maßnahmen aufgehoben werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zeitweilig staute sich der Verkehr in Richtung Köln auf bis zu sieben Kilometer.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 100.000 Euro.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf