Mittwoch, 22. September 2021

14.02.2021 – Hilden West – Großbrand: Halle einer Druckerei in Vollbrand

Sonntag, 14.02.2021, ab 16:30 Uhr, Heinrich-Hertz-Straße in Hilden

In einem Industriegebiet im Hildener Westen brennt seit 16:30 Uhr eine Lagerhalle. Die erstalarmierten Einsatzkräfte konnten auf der Anfahrt eine starke Rauch- und Flammentwicklung in Richtung des Objektes erkennen und erhöhten die Einsatzstufe auf Vollalarm für die Feuerwehr Hilden.

Die Lagerhalle mit den Abmaßen 40 m x 50 m stand in Vollbrand, sodass umgehend überörtliche Unterstützung angefordert wurde. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warnapp Nina gewarnt. Die Feuerwehr Hilden wird aktuell überörtlich durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Erkrath (Löschzug-überörtlich), Feuerwehr Langenfeld (Löschgruppe-überörtlich) sowie durch eine Löschgruppe der Feuerwehr Haan, die den Grundschutz für das Stadtgebiet Hilden auf der Feuer- und Rettungswache Hilden sicherstellt, unterstützt. Des Weiteren befindet sich der Messzug des Kreises Mettmann, der sich aus den Feuerwehren Ratingen und Velbert zusammensetzt im Einsatz.Der Brand ist unter Kontrolle. Aktuell laufen noch aufwändige Nachlöscharbeiten, die sich voraussichtlich noch bis in den frühen Morgen hinziehen werden. Im Einsatz befinden sich zurzeit über 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie das THW, das für die Nacht zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert wurde. Die Verpflegung wird durch das DRK sichergestellt.

Textquelle: Kreisfeuerwehrverband Mettmann e.V.

Der Großbrand im Gewerbebetrieb an der Heinrich-Hertz-Straße ist unter Kontrolle. Die Hildener Feuerwehr ist noch mit 22 größtenteils ehrenamtlichen Kräften vor Ort und mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Im Laufe des heutigen Tages kommt ein Bagger zum Einsatz, um das Brandgut zu räumen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung der Brandursache aufgenommen. Seit dem späten Nachmittag des gestrigen Tages ist die Feuerwehr im Einsatz. Unterstützung erhielt die Hildener Feuerwehr durch die Kreisleitstelle Mettmann und Kräfte aus Erkrath, Haan, Monheim, Langenfeld und Ratingen. Insgesamt waren ca. 120 Feuerwehrleute zeitgleich vor Ort. Da die gesamte Hildener Wehr im Einsatz war stellte die Haaner Feuerwehr für Hilden den Grundschutz sicher und war hier ebenfalls in weiteren Einsätzen tätig. In der Nacht hat die Monheimer mit der Ratinger Feuerwehr den Einsatz für ca. zweieinhalb Stunden komplett übernommen, damit die Feuerwehrleute aus Hilden eine Verschnaufpause hatten. Dies war nicht nur wegen der langen Einsatzdauer notwendig, sondern auch den eisigen Temperaturen geschuldet.

Der Messzug der kreisangehörigen Feuerwehren hat in Windrichtung Messungen vorgenommen und dabei keine Schadstoffe festgestellt. Lediglich im Bereich der Hülsenstraße kam es zu Rußablagerungen, die aber keine besondere Gefährdung darstellen. Das hinzugezogene Umweltamt des Kreises stellte ebenfalls keine durch den Brand ausgelösten besonderen Gefahren fest.
Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr wurde näher an den Brandort verlegt und befindet sich im Bereich der Firma Brünninghaus & Drissner.

Der Vorsitzende des „Förderverein Freiwillige Feuerwehr Hilden“, Jürgen Drissner, lies es sich nicht nehmen, die Feuerwehrleute mit frischen Berlinern zu versorgen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Hilden

Die Ursache für einen Brandausbruch in der Produktions- und Lagerhalle einer Papierfabrik an der Heinrich-Hertz-Straße in Hilden am Sonntagnachmittag (14. Februar 2021) ist auch nach der Begehung durch einen Brandsachexperten der Polizei weiterhin unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Das war geschehen:

Gegen 16:30 Uhr meldete ein Zeuge einen Brandausbruch in einer Produktions- und Lagerhalle einer Papierfabrik an der Heinrich-Hertz-Straße in Hilden. Bei Eintreffen der von ihm alarmierten Feuerwehr stand die in einer Sackgasse eines Industriegebietes gelegene, circa 40mx50m große Halle bereits in Vollbrand. Trotz eines hohen Kräfteansatzes der Einsatzkräfte der Feuerwehr Hilden sowie überörtlicher Feuerwehrwachen konnte nicht verhindert werden, dass die Halle vollständig ausbrannte.

Der Schaden wird auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt.

Im Rahmen einer Tatortbegehung durch den Brandsachexperten des Fachkommissariates der Kreispolizeibehörde Mettmann am heutigen Montag, 15. Februar 2021, wurde der Brandort auf eine mögliche Ursache untersucht. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen ist jedoch weiterhin unklar, warum es zu dem Brandausbruch kam. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern diesbezüglich weiterhin an.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Brandgeschehen, zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen tätigen können, werden gebeten, sich jederzeit mit der Polizei Hilden, Telefon 02103 / 898 6410, in Verbindung zu setzen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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