Freitag, 18. Juni 2021

19.07.2020 – Monheim – Feuerwehr löschte ausgedehnten Heckenbrand

Die Feuerwehr Monheim am Rhein wurde am 19.07.2020 gegen 21:00 Uhr zu einem Heckenbrand auf die Schwalbenstraße alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung für die Kräfte sichtbar.
Bei Eintreffen brannte eine Hecke ausgedehnt und das angrenzende Wohnhaus befand sich in akuter Gefahr.
Durch den schnellen und umfangreichen Löschangriff gelang es die Brandausbreitung auf das Haus zu verhindern.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei am späten Sonntagabend (19. Juli 2020) in Monheim am Rhein einen 47 Jahre alten Mann festnehmen konnte. Der Monheimer hatte kurz zuvor an mehreren Grundstücken an der Schwalbenstraße zwei Hecken sowie einen Baum in Brand gesetzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro – verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Das war passiert: Gegen 21 Uhr beobachteten gleich mehrere Zeugen einen Mann, der an der Schwalbenstraße (Höhe Hasenstraße, Höhe Reiherstraße sowie Höhe Knipprather Straße) zwei Hecken sowie einen Baum in Brand steckte. Die Zeugen alarmierten umgehend die Feuerwehr sowie die Polizei. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, war die Monheimer Feuerwehr bereits vor Ort mit den Löscharbeiten beschäftigt. Glücklicherweise war die Wehr so schnell im Einsatz, dass sie ein Übergreifen der Flammen bzw. den Funkenflug auf ein benachbartes Wohnhaus verhindern konnte. Von dem Brandverursacher fehlte bei Eintreffen der Polizei zunächst noch jede Spur – die anschließenden Ermittlungen zur Brandursache sowie dem Verantwortlichen konnten aber zügig erfolgreich beendet werden: So erhielt die Polizei von mehreren Zeugen übereinstimmende Beschreibungen des von ihnen beobachteten Brandverursachers. Diese Beschreibungen stimmten mit den äußerlichen Merkmalen eines bereits polizeibekannten 47 Jahre alten Monheimers überein, an dessen Wohnanschrift die Polizei im Anschluss ermittelte. Hierbei trafen sie auf den Beschuldigten, der dann auch in einer ersten Befragung zugab, an der Schwalbenstraße „gekokelt“ zu haben. Dazu habe er mit seinem Feuerzeug trockenes Laub in Brand gesetzt. Die Konsequenzen für den bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Monheimer: Er wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Langenfeld gebracht. Dort stellten die Beamten fest, dass der Mann augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,9 Promille (0,45 mg/l). Zur beweissicheren Feststellung seines Alkoholgehalts wurde im Anschluss durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und von einem Arzt durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Monheimer gegen 4 Uhr morgens auf der Polizeiwache in Langenfeld entlassen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

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Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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