23.09.2020 – Langenfeld – Geldautomatensprengung: Täter durch Polizei verfolgt

Am heutigen, nächtlich noch frühen Mittwochmorgen des 23.09.2020, gegen 03.05 Uhr, wurden Anwohner am Hugo-Zade-Weg im Langenfelder Ortsteil Berghausen von zwei lauten Knallgeräuschen aus dem Schlaf gerissen. Sie alarmierten sofort die örtliche Polizei, welche daraufhin gleich mehrere Einsatzfahrzeuge in diese Richtung entsandte.

Beim Eintreffen erster Einsatzkräfte auf dem Kundenparkplatz eines Einkaufszentrums am Hugo-Zade-Weg 2, fanden diese dort einen freistehenden Geldautomaten (überdachtes SB-Terminal) vor, der offensichtlich gerade erst von einer Sprengung total zerstört worden war. In unmittelbarer Nähe wartete ein PKW Audi in dunklem Silbergrau, wahrscheinlich Typ A7, mit Viersener Kennzeichen. Beim Erkennen der sich nähernden Polizei bestiegen zwei männliche Personen eiligst dieses Fahrzeug, in dem sich offenbar eine dritte Person als Fahrer befand. Mit sehr hoher Geschwindigkeit flüchtete dieses Fahrzeug sofort in Richtung A 59. Auf der Autobahn in Fahrtrichtung Düsseldorf-Garath konnten die verfolgenden Polizeikräfte den Anschluss zu dem mit Höchstgeschwindigkeit flüchtenden Audi nicht lange halten. Die drei Tatverdächtigen im Audi entkamen trotz intensiven und überregionalen Fahndungsmaßnahmen in unbekannte weitere Richtung.

Am Tatort am Hugo-Zade-Weg wurden in einem größeren Trümmerfeld Geldscheine und zurückgelassene Tatwerkzeuge aufgefunden und sichergestellt, umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung durchgeführt. Ob die Täter Beute machten, steht noch nicht fest. Der immense Sachschaden kann aktuell noch nicht genau beziffert werden.

Bisher liegen der Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und zum weiteren Verbleib der drei flüchtigen Straftäter vor. Intensive Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen, insbesondere auch nach dem beschrieben Fluchtfahrzeug Audi mit Viersener Kennzeichen, dauern weiterhin an. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann