27.09.2018 – BAB 59 bei Langenfeld – Schwerer LKW-Unfall löste massive Verkehrsbehinderungen aus

(ots) – Donnerstag, 27. September 2018, 15.41, Autobahn 59 Fahrtrichtung Köln, zwischen den Anschlussstellen Düsseldorf-Garath und Langenfeld-Berghausen

Am Donnerstagnachmittag kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Alleinunfall eines mit 26 Tonnen heißem Asphalt beladen Lkw. Dabei verletzte sich der Fahrer und musste vom Rettungsdienst nach einer ersten medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Feuerwehr Düsseldorf pumpte rund 350 Liter Diesel aus der umgekippten Zugmaschine um. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn in Richtung Köln komplett gesperrt werden.

Der Feuerwehr Düsseldorf wurde am Nachmittag ein Unfall mit einem Sattelauflieger auf der Autobahn 59 in Fahrtrichtung Köln gemeldet. Aufgrund der ersten Meldung, dass ein Lkw umgekippt sein sollte und der Fahrer sich nicht aus dem Führerhaus befreien konnte, entsendete der Leitstellendisponent mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zum Unfallort.

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Garath wenige Minuten später eintrafen, hatten Passanten den Lkw Fahrer aus seinem Fahrerhaus befreit und leisteten Erste Hilfe. Dabei verletzten sich die beiden Ersthelfer durch Glassplitter des Lastwagens leicht – eine Versorgung im Krankenhaus war nach einer ersten medizinischen Untersuchung vor Ort allerdings nicht notwendig.

Aus bislang ungeklärter Ursache war der Lastwagen, der mit 26 Tonnen heißem Asphalt beladen war, in die Leitplanke gefahren und dann auf die Beifahrerseite umgekippt. Ein Großteil der Ladung hatte sich dadurch auf der Fahrbahn ausgebreitet. Beim Eintreffen der Feuerwehr Düsseldorf waren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Langenfeld schon vor Ort. In enger Absprache der beiden Einsatzleiter aus der Landeshauptstadt und Langenfeld, übernahm die Feuerwehr Langenfeld die medizinische Versorgung der Verletzten. Dabei musste nach der Untersuchung der beiden Ersthelfer nur der Fahrer der Zugmaschine zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Die Feuerwehr Düsseldorf stellte mit den ersten Fahrzeugen sofort den Brandschutz sicher. Um eine Gefährdung für die Umwelt bei den weiteren Bergungsmaßnahmen auszuschließen, pumpten Spezialkräfte der Feuerwache Umweltschutz rund 350 Liter Dieselkraftstoff aus dem Tank des Lkw in einen Transportbehälter um. Aufgrund der umfangreichen Bergungsmaßnahmen mit Spezialgeräten der Feuerwehr musste die Autobahn in Fahrtrichtung Köln komplett gesperrt werden.

Nach Abschluss der Arbeiten der Feuerwehr Düsseldorf kümmert sich nun eine Fachfirma um das Entsorgen des heißen Asphalts und das Aufrichten des Sattelzuges. Nach rund 90 Minuten kehrten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwachen Frankfurter Straße, Werstener Feld, Posener Straße, Hüttenstraße, die Freiwillige Feuerwehr Garath und der Rettungsdienst zur ihren Standorten zurück. Insgesamt waren 41 Einsatzkräfte aus Düsseldorf vor Ort gewesen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf