28.09.2020 – Heiligenhaus – Vollalarm: Ausgedehnter Brand in einer Halle: Brandstiftung durch Einbrecher

In der Nacht auf Montag (28.09.2020) wurde die Feuerwehr Heiligenhaus zu einem Brand einer Lagerhalle im Industriegebiet Hetterscheidt gerufen. Die Feuerwehr leitete umfangreiche Löschmaßnahmen ein und belüftete angrenzende Hallenteile. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Heiligenhaus wurde am Montag, den 28.09. um 3:00 Uhr zu einem Gebäudebrand an der Otto-Hahn-Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der Halle, es kam zu kleinen Detonationen. Die Feuerwehr verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Halle, parallel bekämpfte ein Trupp die Flammen von außen durch die zerborstenen Scheiben.

Sirenenalarm für die Feuerwehr

Zunächst wurde der Feuerwehr ein Kleinfeuer vor einer Halle gemeldet. Als die Kräfte auf der Anfahrt waren, meldete die Polizei Feuer in der Halle. Umgehend gab der Einsatzleiter Vollalarm für die Feuerwehr Heiligenhaus und die Sirenen heulten in der Stadt. „Wir konnten den Umfang des Feuers in der Halle zunächst nicht einschätzen und haben alle verfügbaren Kräfte alarmiert“, schildert Einsatzleiter Nils Vollmar. Die Einsatzkräfte stellten auch in einer angrenzenden Halle eine Verrauchung fest und belüfteten die Bereiche. Mit einer Drehleiter wurde das Hallendach kontrolliert, glücklicherweise ohne weitere Feststellungen.

44 Einsatzkräfte im Einsatz

Nach einer Stunde meldete die Einsatzleitung „Feuer in Gewalt“. Die Löschmaßnahmen zogen sich noch bis in den Morgen, gegen 07:00 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte ein. Bekämpft wurde das Feuer mit zwei Rohren und drei Trupps mit Atemschutzgeräten. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte von Feuerwehr Heiligenhaus, dem Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus im Einsatz. Hinzu kamen Kräfte der Polizei und der Energieversorger. Durch diese wurde das Gebäude von der Gas- und Stromversorgung getrennt. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Heiligenhaus

In der Nacht zu Montag (28. September 2020) hat es in einer großen Lagerhalle einer an der Otto-Hahn-Straße in Heiligenhaus ansässigen Firma nach einem vorhergehenden Einbruch gebrannt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, allerdings wurde das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen und brannte nahezu vollständig aus. Insgesamt beläuft sich der dabei entstandene Sachschaden auf eine Summe von mindestens 150.000 Euro.

Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen:

Um kurz vor 3 Uhr nachts wurde eine Anwohnerin vom Schein der Flammen aus ihrem Schlaf geweckt. Als sie nach draußen blickte, stellte sie fest, dass es in der Lagerhalle einer Firma an der Otto-Hahn-Straße in schon größerem Ausmaß brannte. Die Frau alarmierte umgehend die Feuerwehr Heiligenhaus, welche sofort mit einem Großaufgebot an die Einsatzstelle fuhr und mit der Brandbekämpfung begann. So konnte verhindert werden, dass der Brand auf die Nachbarhalle übergriff.

Am Montagvormittag konnten sachverständige Brandexperten der Kriminalpolizei dann mit ihren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache in der inzwischen wieder zugänglichen Lagerhalle beginnen. Dabei stellten sie fest, dass ein Rolltor der Lagerhalle gewaltsam aufgebrochen worden war – vermutlich von Einbrechern. Daher geht die Polizei davon aus, dass das Feuer von Einbrechern mutwillig gelegt worden war.

Ob auch etwas aus der Lagerhalle, in der unter anderem Go-Karts sowie Gabelstapler untergestellt waren, entwendet wurde, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen.

Konkrete Hinweise auf einen Brandverursacher liegen der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen noch nicht vor, weshalb sich die Brandexperten nun an die Öffentlichkeit wenden und um sachdienliche Hinweise von noch nicht bekannten Zeugen bitten.

Die Polizei fragt:

Wer hat in der Nacht zu Montag (28. September 2020) verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Lagerhalle an der Otto-Hahn-Straße gemacht oder weiß möglicherweise sogar, wer den Brand gelegt hat? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Heiligenhaus jederzeit unter der Rufnummer 02056 9312-6150 entgegen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann