Freitag, 14. Mai 2021

07.01.2017 – Düsseldorf – Blitzeis: Winter- & Rettungsdienst im Dauereinsatz

Düsseldorf (ots) – „Glatteisbilanz“ der Düsseldorfer Polizei – Erhöhtes Unfallaufkommen auf den Autobahnen und im Stadtgebiet – Keine Schwerverletzten – 600.000 Euro Sachschaden

Auch die Düsseldorfer Polizei stellte gestern ein erhöhtes Unfallaufkommen nach einsetzendem Blitzeis auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich und im Stadtgebiet fest.

Erfasst wurde der Zeitraum von Samstag, 7. Januar 2017, 11 Uhr bis Sonntag, 8. Januar 2017, 6 Uhr.

Die Einsatzleitstelle der Düsseldorfer Polizei zählte 130 „witterungsbedingte“ Unfälle. In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden. Zwölf Personen wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 605.000 Euro geschätzt.

Im innerstädtischen Bereich sperrten Polizisten zweitweise Straßenabschnitte, bis Streufahrzeuge eintrafen. So u.a. die Pariser Straße, die Brüsseler Straße oder die Toulouser Allee.

Auf der A 52 in Höhe der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath wurden in zwei Stunden sieben Unfälle gemeldet. Zeitweise wurden abwechselnd einzelne Fahrstreifen für die Streufahrzeuge gesperrt.

Auf der A 40 wurden zwischen Essen und Mülheim in beiden Fahrtrichtungen zwischen 19 und 21 Uhr zehn Unfälle gemeldet.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf

Düsseldorf (ots) – Samstag, 07.Januar 2017, 16:00 Uhr, Stadtgebiet Düsseldorf

Am Samstagnachmittag kam es in Düsseldorf witterungsbedingt zu erhöhten Einsatzzahlen im Rettungsdienst. Seit gestern Mittag gab es Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes die auf die Glatteisgefahr im ganzen Bundesland hinwiesen. Somit war die Feuerwehr Düsseldorf gut vorbereitet.

Ab 16:00 Uhr kam es im gesamten Stadtgebiet vermehrt zu rettungsdienstlichen Einsätzen. Damit der Regelrettungsdienst der Landeshauptstadt weiterhin gewährleistet werden konnte, wurden zusätzliche Rettungsdienstfahrzeuge ab 17:00 Uhr in den Dienst genommen. Da jeder Berufsfeuerwehrmann in Düsseldorf auch zum Rettungsassistenten ausgebildet ist und die Hilfsorganisationen zusätzlich unterstützen, kann kurzfristig auf einen erhöhten Bedarf reagiert werden. Hierdurch gelang es, neun Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen zusätzlich dem Regelrettungsdienst zur Verfügung zu stellen.

74 Mal mussten am Samstag zwischen 16.00 Uhr und Sonntag bis 07:00 Uhr die Rettungswagen der Feuerwehr in Düsseldorf ausrücken, um gestürzten Menschen zu helfen. Bei den Verletzungen handelte es sich meist um Prellungen, Platzwunden oder Knochenbrüche. Glatteisbedingte Verkehrsunfälle, bei denen die Feuerwehr Düsseldorf tätig werden musste, gab es nur wenige.

Dank gilt den Verkehrsteilnehmern in der Landeshauptstadt. Die meisten Autofahrer haben ihr Tempo der Situation angepasst, Fußgänger haben ihre Ausflüge auf das Notwendigste beschränkt und somit Schlimmeres verhindert.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf

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Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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