10.06.2019 – Düsseldorf Unterbilk – Großeinsatz: Brennender Chemikalienbehälter in einer Lagerhalle

Montag, 10. Juni 2019, 2.09 Uhr, Martinstraße, Unterbilk

Seit den frühen Morgenstunden befinden sich über 70 Einsatzkräfte in Unterbilk an einer Lagerhalle, in der eine Chemikalie für Abwasserreinigung in Brand geraten ist. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte als Ursache der Rauchentwicklung ein 200 Kilogramm schwerer Behälter mit einer Chemikalie ausfindig gemacht werden, der in Brand geraten war. Aufgrund des Brandeinsatzes kann es zu Geruchsbelästigungen in Unterbilk kommen. Die Feuerwehr ist auf den Straßen präsent und kontrolliert stetig alle umliegenden Bereiche.

Mitarbeiter eine Reinigungsfirma informierten die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf über eine Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle. Zeitgleich mit den ersten Erkundungen in der Lagerhalle und der genauen Bezeichnung der Chemikalie, wurden Fachberater der Werkfeuerwehr Henkel und des städtischen Umweltamtes nach Unterbilk beordert. Die Einsatzkräfte vor Ort konnten die Rauchentwicklung rasch eindämmen. Dazu wurde ein trockenes Löschmittel in den Behälter gegeben. Ein komplettes Ablöschen ist vor Ort nicht möglich, da die Chemikalie mit Wasser heftig reagiert. Die Feuerwehr koordiniert derzeit einen Abtransport des Behälters.

Schon in der Anfangsphase des Einsatzes führte die Feuerwehr Messungen im Bereich der Martinstraße und Benzenbergstraße durch. Die Einsatzkräfte sind weiter permanent im Stadtteil Unterbilk vor Ort und kontrollieren stetig weiter. Weiterer Brandrauch entsteht derzeit außerhalb der Lagerhalle nicht.

Aufgrund des Feuerwehreinsatzes kann es zu Geruchsbelästigung kommen.

Die Feuerwehr geht im Moment noch von einem mehrstündigen Einsatz aus. Rund 70 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, dem Umweltschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Technik- und Kommunikationszuges der Freiwilligen Feuerwehr sind derzeit vor Ort.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf

Montag, 10. Juni 2019, 2.09 Uhr, Martinstraße, Unterbilk

Die Feuerwehr Düsseldorf bereitet derzeit das Behältnis zum Transport vor. Dieser erfolgt dann in Begleitung der Feuerwehr zu einem Entsorgungsfachbetrieb nach Düsseldorf-Reisholz. Weiterhin laufen kontinuierliche Luftmessungen im Düsseldorfer Stadtgebiet, hier konnten bislang keinen gesundheitsschädlichen Konzentrationen festgestellt werden.

Zeitgleich zu dem Einsatz in den frühen Morgenstunden in Unterbilk kam es im Düsseldorfer Nord an der Kalkumer Schloßallee und der Bundesstraße 8 zu einem Brand von 50 Strohballen, dieser führte in einigen Stadtteilen von Düsseldorf zu einer weiteren Geruchsbelästigung.

In der ersten Meldung berichteten wir von einer Chemikalie zur Abwasserreinigung, es handelt sich allerdings um eine Chemikalie für die Grundwasserreinigung. Wir bitten diesen Schreibfehler zu entschuldigen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf

Montag, 10. Juni 2019, 2.09 Uhr, Martinstraße, Unterbilk

Der Transport des Behälters durch die Feuerwehr Düsseldorf in einen Entsorgungsfachbetrieb in Düsseldorf-Reisholz ist erfolgreich verlaufen. Gegen 12.26 Uhr traf das Fahrzeug, begleitet durch einen Löschzug, ein Messfahrzeug der Feuerwehr sowie der Polizei, am geplanten Zielort ein. Vor, während und nach dem Transport konnten keine positive Messergebnisse durch die Geräte der Feuerwehr ermittelt werden. Damit wird der Einsatz an der Martinstraße jetzt nach den Aufräumarbeiten beendet. Ein Führungsdienst bleibt bis zum frühen Abend in Reisholz beim Entsorgungsbetrieb vor Ort und führt regelmäßige Messungen an dem Behälter durch.

Mit Abschluss der Arbeiten durch die Feuerwehr in Unterbilk, wurde die Auslösung der Warn App Nina wieder zurückgenommen. Nach Beendigung des Einsatzes am Abend, erfolgt eine abschließende Pressemeldung der Feuerwehr Düsseldorf.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf – Montag, 10. Juni 2019, 17:37 Uhr, Oerschbachstraße, Reisholz

Nachdem der Behälter auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma gelagert wurde, ist der Behälter fortlaufend von Einsatzkräften der Feuerwehr Düsseldorf überwacht worden. In diesem Zuge wurde festgestellt, daß es in Teilbereichen des Behälters zu einer Temperaturerhöhung gekommen ist. Der Einsatzleiter vor Ort forderte daraufhin weitere Kräfte an. Im Moment laufen Vorbereitungen, um, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Werkfeuerwehr Henkel, die Chemikalie mit Wasser zu neutralisieren. Dieser Einsatz zeichnet sich als zeit- und personalintensiv ab, da immer nur kleine Mengen des Stoffes mit viel Wasser verdünnt werden können. Die Kräfte vor Ort verrichten diese Arbeiten in Chemikalienschutzkleidung. Die Feuerwehr geht derzeit davon aus, daß sich der Einsatz bis in die späten Nachtstunden hinziehen wird. Um den Neutralisationsvorgang zu überwachen, finden weiterhin kontinuierliche Messungen an der Einsatzstelle und auf dem Gelände des Entsorgungsbetriebes statt. Im Einsatz sind derzeit circa 60 Kräfte der Feuerwehr Düsseldorf, ein Löschzug, ein ABC-Zug, verschiedene Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr, die Löschgruppe Umweltschutz und der Technik und Kommunikationszug der Freiwilligen Feuerwehr, mehrere Führungsdienste sowie der städtische Rettungsdienst. Die Werkfeuerwehr Henkel ist vor Ort und unterstützt die Feuerwehr Düsseldorf. Ebenso ist ein Vertreter des Umweltamtes vor Ort.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf – Dienstag, 11. Juni 2019, 11:00 Uhr

Nachdem der Behälter auf dem Gelände der Entsorgungsfirma die Nacht hindurch fortlaufend auf Temperaturerhöhung kontrolliert wurde, fand heute Morgen unter Beteiligung der Werkfeuerwehr Henkel, Mitarbeitern des Entsorgungsbetriebes, einem Vertreter des Umweltamtes und der Feuerwehr Düsseldorf eine erneute Bewertung der Situation statt. Dabei konnte mit einem speziellen Temperaturmessgerät ein deutlicher Abfall der Wärme festgestellt werden, welcher mittlerweile unter einen kritischen Wert gefallen ist sodass von der Chemikalie keine Gefahr mehr ausgeht. Zudem ergaben die in der Nacht durchgeführten Luftmessungen im Umfeld des Schadstoffes, welche durch die Feuerwehr Düsseldorf durchgeführt wurden, keine Merkmale einer Schadstoffaussetzung.

Eine abschließende Kontrolle des Behälters erfolgt gegen Nachmittag, da ab diesem Zeitraum aufgrund der zum Erliegen gekommenen Reaktion eine gleichbleibende Temperatur zu erwarten ist. Die Einsatzstelle ist mittlerweile an den Entsorgungsbetrieb und die Werkfeuerwehr Henkel übergeben worden.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf