10.09.2019 – Gelsenkirchen Schalke – Dramatischer Brand in Mehrfamilienhaus – 10 Schwerverletzte

Brand mit zehn Schwerverletzten in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus auf der Grillostrasse in Gelsenkirchen, wurden insgesamt zehn Personen schwer verletzt. Zwei davon so schwer, das Lebensgefahr besteht. Unter den Verletzten befinden sich sieben Kinder.

Um kurz nach 11 Uhr erreichten die ersten Anrufe die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen. Sofort war klar, dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Es wurde sofort ein massives Aufgebot an Einsatzkräften in Richtung Einsatzstelle geschickt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, es handelte sich um Rettungswagen, spielten sich dramatische Szenen ab. Eine Person war schon aus dem Gebäude gesprungen, weiter versuchten sich durch die Fenster zu retten. Die Einsatzkräfte unterstützen die Rettung Maßnahmen mit einer Leiter und nahmen zum Teil Kinder aus dem brennenden Gebäude entgegen. Als die ersten Feuerwehreinheiten eintrafen waren alle Personen aus dem Gebäude gerettet. Über zwei Drehleitern und Trupps im Innenangriff wurden die Maßnahmen der Feuerwehr eingeleitet und der Brand gelöscht. Um die große Anzahl von Verletzten rettungsdienstlich zu versorgen und zu transportieren, waren neben Rettungswagen aus Gelsenkirchen auch der Leitende Notarzt, drei Notärzte aus Gelsenkirchen, ein Notarzt und drei Rettungswagen aus Essen sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein Schwerverletzter wurde in ein Krankenhaus nach Bochum geflogen, die anderen neun zur weiteren Behandlung auf Krankenhäuser im Stadtgebiet verteilt.

Aufgrund der starken Brandeinwirkung ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Es besteht Einsturzgefahr. Um das Gebäude jedoch kontrollieren zu können, sind Höhenretter der Feuerwehr im Einsatz, die sich von der Drehleiter ins Gebäude abseilen. Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Gelsenkirchen