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Donnerstag, 3. April 2025

30.11.2024 – BAB 1 bei Hagen – Verfolgungsfahrt mit LKW: 50 Fahrzeuge beteiligt – 26 Verletzte

Samstag, 30. November 2024, 16:25 Uhr

Die Polizei nahm am Samstagnachmittag einen Mann fest, der aus bislang ungeklärter Ursache auf mehreren Autobahnen zahlreiche Unfälle verursacht hatte. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde der Polizei gegen 16:25 Uhr ein Lkw mit polnischem Kennzeichen gemeldet, der in auffallend unsicherer Fahrweise auf der A 46 im Bereich Neuss unterwegs war. Das Fahrzeug konnte durch die Autobahnpolizei lokalisiert werden. Der Fahrer missachtete die polizeilichen Anhaltezeichen und bewegte sich weiter mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit und in Schlangenlinien über die A 46 in den Wuppertaler Raum. Um Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer zu minimieren, wurde über den Verkehrsfunk eine Warnung verbreitet, verbunden mit der Aufforderung, die Autobahnen schnellstmöglich zu verlassen. Nach einem Wechsel auf die A 1 geriet der Lkw zwischen Volmarstein und Hagen-West in den Gegenverkehr und kam nach der Kollision mit anderen Fahrzeugen zum Stillstand. Der Fahrer des Lkw konnte an dieser Unfallstelle durch die Polizei festgenommen werden. Maßnahmen zur Identifizierung des Mannes dauern an. Derzeit wird ermittelt, ob er zum Zeitpunkt seiner Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden hat, bzw. was seine sonstige Motivation gewesen sein könnte. Weiterhin führt die Polizei eine Bestandsaufnahme durch, wie viele Unfälle der Mann auf der zurückgelegten Strecke verursacht hat und welche Personen- oder Sachschäden dabei entstanden sind. Auf der Internetseite des LKA NRW wird in Kürze das Hinweisportal für den heutigen Einsatz freigeschaltet.


+++ Nachtragsmeldung +++ Zahlreiche Unfälle auf mehreren Autobahnen – Unfallfahrer identifiziert – Vorläufige Zahl an Verletzten – Nur noch geringe Verkehrsbeeinträchtigungen – Ermittlungen dauern an

Nachtrag zur ersten Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/5920386

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Polizei von sechs schwer sowie 20 leicht verletzten Personen aus.

Der Unfallfahrer konnte zwischenzeitlich identifiziert werden. Es handelt sich um einen 30-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Vor Ort haben sich erste Hinweise auf einen möglichen Alkohol- bzw. Drogenkonsum ergeben.

Der Mann wurde nach seiner Festnahme zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der ärztlichen Untersuchungen soll der 30-Jährige – wenn möglich – zum Geschehen vernommen werden.

Die A 1 in Fahrtrichtung Köln ist ab Hagen-West bis zur Unfallstelle gesperrt. Die A 1 in Fahrtrichtung Bremen ist ab Gevelsberg bis zur Unfallstelle gesperrt.

Die A 46 in Fahrtrichtung Wuppertal ist zwischen Varresbeck und Wuppertal Nord gesperrt. Die A 46 in Fahrtrichtung Heinsberg ist frei befahrbar.

Mit der Räumung der unmittelbaren Unfallstelle ist nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und Spurensicherung im Laufe der Nacht zu rechnen.

Das Hinweisportal beim LKA ist nun freigeschaltet und unter dem folgenden Link abrufbar:https://nrw.hinweisportal.de/


Nachtrag zu unseren Pressemeldungen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/5920386https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/5920399

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hat sich die Zahl der schwer verletzten Personen auf acht erhöht, davon befindet sich aktuell ein Mensch in Lebensgefahr. 18 Personen wurden leicht verletzt.

Bislang wurden der Polizei insgesamt 50 an den Verkehrsunfällen beteiligte Fahrzeuge bekannt.

Die A 1 in Fahrtrichtung Köln ist ab Hagen-West bis zur Unfallstelle gesperrt. Die A 1 in Fahrtrichtung Bremen ist ab Gevelsberg bis zur Unfallstelle gesperrt. Die Sperrungen müssen voraussichtlich bis Sonntagmittag aufrechterhalten werden.

Die Sperrung der A 46 in Fahrtrichtung Wuppertal zwischen Varresbeck und Wuppertal Nord wurde zwischenzeitlich aufgehoben.

Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Texte: Pressemeldung Polizei Düsseldorf

Jan Ohmen
Jan Ohmen
Journalist von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: jan.ohmen(at)emergency-report.de

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