17.03.2020 – Leverkusen Manfort – Ausgedehnter Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung

Die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst Leverkusen erhielt gegen 19:36 Uhr (17.03.2020) einen Notruf über eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses in der Straße Moosweg. Die Leitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, den Ortslöschzug Schlebusch der Freiwilligen Feuerwehr sowie einen Rettungswagen. Vor Ort stellte sich die Lage so dar, dass aus einem außenliegenden Zugang zum Untergeschoss sowie aus mehreren Lichtschächten dunkler Rauch austrat. Personen hielten sich nicht mehr im Keller auf. Sofort wurden zwei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz und C-Strahlrohren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Der hintere Bereich eines langgezogenen Kellers stand im Vollbrand. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der baulichen Gegebenheiten schwierig, konnten schließlich doch zum Erfolg gebracht werden.
Als das Feuer unter Kontrolle gebracht war, konnte mit Lüftungsmaßnahmen begonnen.
Insgesamt wurden vier Trupps zur Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten eingesetzt.
Eine männliche Person hatte sich Verbrennungen zweiten Grades und eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Sie wurde vom Rettungsdienst und vom nachgeforderten Notarzt vor Ort erstversorgt und anschließend ins Klinikum Merheim gebracht. Ursächlich waren, nach ersten Erkenntnissen, Schweißarbeiten im Kellerbereich.
Für die Dauer des Einsatzes stellten die Ortslöschzüge Bürrig und Lützenkirchen den Grundschutz sicher.
Insgesamt war die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 49 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Leverkusen