28.07.2020 – Leverkusen Rheindorf – Ausgedehnter Brand in einem Chemiebetrieb

Die Feuerwehr Leverkusen wurde um 13:46 Uhr über eine Rauchentwicklung aus dem Dachbereich der Firma Denso informiert.
Aufgrund des Meldebildes wurden daraufhin Kräfte beider Berufsfeuerwehrwachen, des Rettungsdienstes, der freiwilligen Feuerwehr
Löschzug Rheindorf und Löschzug Hitdorf sowie der Einsatzführungsdienst alarmiert.
Auf der Anfahrt konnte bereits eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden.
Vor Ort stellte sich die Lage so dar, dass im Dachbereich eines Lager-/Produktionsbereichs Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung zu erkennen war. Alle Mitarbeiter der Firma Denso hatten bereits ihre Arbeitsbereiche verlassen und die Sammelpunkte aufgesucht.
Im Brandgebäude befanden sich keine Personen mehr. Die Brandbekämpfung wurde von außen über zwei Drehleitern durchgeführt.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz wurde zur Erkundung im Gebäudeinneren eingesetzt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die WarnApp NINA gewarnt.
Da zwischenzeitlich das Feuer auf einen angrenzenden Gebäudeteil überzulaufen drohte wurden zwei weitere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle nachgefordert. Der vorgetragene Löschangriff über die beiden Drehleitern zeigte schnell Erfolg, so dass eine Entwarnung der Bevölkerung über die WarnApp NINA erfolgen konnte. Um an weitere Glutnester zu gelangen sowie zur Kontrolle wurden in mehreren Bereichen die Dachhaut geöffnet. Ursächlich für den Brand war ein Lüfter einer Lüftungsanlage im Dachbereich, der vermutlich durch einen technischen Defekt in Brand geraten war. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch die freiwillige Feuerwehr Löschzug Lützenkirchen sowie den Löschzug Schlebusch sichergestellt.
Feuerwehr und Rettungsdienst Leverkusen waren mit insgesamt 51 Einsatzkräften vor Ort.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Leverkusen