08.09.2015 – Düsseldorf Eller – Vierköpfige Familie gerettet – Brenender Kinderwagen in Treppenhaus

Düsseldorf (ots) – Dienstag, 8. September 2015, 22.49 Uhr, Jägerstraße, Düsseldorf-Eller

Am späten Abend rettete die Feuerwehr zwei Kleinkinder und deren Eltern aus ihrer im dritten Obergeschoss gelegenen Wohnung, die durch einen Brand im Treppenhaus bereits stark verraucht war. Im Erdgeschoss des Treppenraumes brannte ein Kinderwagen aus noch nicht geklärter Ursache. Die Familie konnte nach Einsatzende und kurzer medizinischer Versorgung wieder in ihr Heim zurückkehren.

Um kurz vor elf Uhr hörte ein Nachbar Hilferufe. Eine vierköpfige Familie stand auf ihrem Balkon, da ihre Wohnung mit voll mit Brandrauch war. Auch der Treppenraum war durch das Feuer besonders in den oberen Etagen stark verraucht. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Behrenstraße erkannten augenblicklich die Gefahrensituation. Das Feuer im Erdgeschoss war bereits erloschen, doch war der Rettungsweg weiter durch den giftigen Rauch versperrt. Die vierköpfige Familie, die sich auf ihren Balkon gerettet hatte, betreute zunächst ein Feuerwehrmann aus dem Drehleiterkorb. Parallel drangen die Retter, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, ins dritte Obergeschoss durch die Wohnung zu der Familie.

Ein Hochleistungslüfter, der vor die Eingangstüre gestellt wurde, zeigte schnell seine Wirksamkeit. Durch eine sogenannte Abluftöffnung konnte der giftige Rauch durch ein Fenster im Dachgeschoss raus geblasen werden. Als dann der Treppenraum, nach wenigen Minuten frei war, führten die Retter die Familie zur Versorgung zum Rettungsdienst. Nach kurzer Untersuchung durch den Notarzt und die Rettungsassistenten stand fest, dass kein Grund bestand für einen Transport ins Krankenhaus. Nachdem auch die verqualmte Wohnung vom Rauch befreit wurde, konnte die Familie wieder zur Nachtruhe in ihren eigenen vier Wänden zurückkehren.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ routinemäßig auch alle weiteren Wohneinheiten des Hauses kontrollieren. Jedoch konnte rasch Entwarnung gegeben werde – die übrigen Wohnungen waren von der Rauchentwicklung verschont geblieben.

Zur Brandursachenermittlung übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Kriminalpolizei. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.