Samstag, 10. April 2021

07.03.2021 – Heiligenhaus – Vollalarm: Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus – 6 Personen gerettet

Die Feuerwehr Heiligenhaus rückte in der Nacht zum Sonntag zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung aus. Sechs Bewohner retteten die Einsatzkräfte aus dem Mehrfamilienhaus. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Wohnungen und das Dach.

Die Kreisleitstelle alarmierte um 00:36 Uhr die Feuerwehr Heiligenhaus in die Nonnenbrucher Straße. Bei Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Mehrere Personen machten sich auf Balkonen und an Fenstern bemerkbar. „Auf beiden Seiten des Wohnhauses mussten die Bewohner sofort gerettet werden. Eine Flucht durch das Treppenhaus war wegen der starken Verrauchung nicht möglich“ berichtet Einsatzleiter Ralf Mader.

Vier Bewohner, von zwei Balkonen, retteten die Einsatzkräfte über die Drehleiter von der Vorderseite des Gebäudes. Zwei Personen, darunter ein Kleinkind, über tragbare Leitern von der Rückseite des Gebäudes. Mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz suchten parallel das verrauchte Treppenhaus nach weiteren vermissten Personen ab und leiteten die Brandbekämpfung ein. Auf der Rückseite des Mehrfamilienhauses drohten die Flammen auf die überliegende Wohnung und das Dach überzugreifen. Die Kräfte der Feuerwehr verhinderten das Übergreifen des Feuers. „Die Scheiben der überliegenden Wohnung waren bereits geborsten und die Flammen waren so hoch, dass sie die Dachkonstruktion erreichten“ schildert Mader.

Insgesamt gab es neun betroffene Personen, von denen drei ins Krankenhaus gebracht wurden. Neben der Feuerwehr Heiligenhaus war der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notärzten an der Einsatzstelle.

Gegen 05:45 Uhr war der Einsatz, inklusive der Aufrüstung der Fahrzeuge, für die Feuerwehr beendet.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Heiligenhaus

Wie die Feuerwehr Heiligenhaus in eigener Pressemitteilung bereits berichtet hat, kam es in der Nacht zu Sonntag (07. März 2021) zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der „Nonnenbrucher Straße“ in Heiligenhaus. Der 77-jährige Wohnungsinhaber musste stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden, fünf weitere Anwohner erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen den 77-jährigen Mann eingeleitet. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern aktuell noch an.

Das war geschehen: Gegen 00:40 Uhr wurde den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr ein Wohnungsbrand an der „Nonnenbrucher Straße“ in Heiligenhaus gemeldet. Bei dem Brandort handelte es sich um ein 2 ½ geschossiges Mehrfamilienhaus mit insgesamt acht Wohneinheiten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte trat aus einem zur Straße hin liegenden Fenster des Treppenhauses sowie aus einer zur rückwärtigen Seite liegenden Wohnung im Erdgeschoss starker Rauch aus.

Da das Treppenhaus so stark verraucht war, konnte der Großteil der Wohnungsmieter ihre Wohnungen bei Brandentdeckung nicht mehr verlassen und rettete sich stattdessen auf die Balkone oder hielt sich an ihren Fenstern auf. Die Feuerwehr barg die Mieter unter dem Einsatz von Drehleitern und löschte den Brandausbruch in der betreffenden Erdgeschosswohnung. Fünf Personen wurden leicht verletzt vor Ort rettungsmedizinisch behandelt und konnten anschließend entlassen werden. Der 77-jährige Inhaber der Brandwohnung wurde schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, in welchem er stationär verbleiben musste.

Das Mehrfamilienhaus wurde durch den Brand stark beschädigt. Die Mietwohnungen sind aufgrund der Rauchschäden sowie des Löschwassers zunächst bis auf weiteres unbewohnbar. Die betreffenden Wohnungsinhaber kamen selbstständig bei Verwandten unter oder wurden in ein Hotel gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der 77-jährige Wohnungsinhaber für den Brandausbruch verantwortlich ist. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen den Mann ein. Die Brandexperten der Kriminalpolizei haben die weiteren Ermittlungen übernommen, können derzeit aber noch keine Angaben zur Brandursache tätigen. Die Ermittlungen zum Brandgeschehen sowie zur Klärung der Schadenshöhe dauern derzeit noch an.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

Wie die Polizei bereits am heutigen Vormittag berichtete, kam es in der Nacht zu Sonntag (07. März 2021) zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der „Nonnenbrucher Straße“ in Heiligenhaus. Der 77-jährige Wohnungsinhaber war hierbei so schwer verletzt worden, dass er stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden musste.

Die Brandermittler des Fachkommissariates der Kreispolizeibehörde Mettmann haben am heutigen Vormittag, Montag, 08. März 2021, den Brandort besichtigt, um die Brandursache zu klären.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen ist der Wohnungsbrand in der Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses durch eine brennende Kerze im Schlafzimmer verursacht worden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 50.000 Euro geschätzt.

Die Wohnung des 77-jährigen Heiligenhausers, in der der Brand ausgebrochen ist, ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die übrigen Mieter, die in der Brandnacht in einem Hotel sowie bei Verwandten untergekommen waren, können in ihre Wohnungen zurückkehren, allerdings sind einige Räumlichkeiten noch von Brand- und Löschwasserschäden betroffen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

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Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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