Donnerstag, 2. Dezember 2021

24.02.2019 – Erkrath Hochdahl – Großeinsatz: Mutmaßliches Drogenlabor in Hochhaus entdeckt

Schon seit dem Sonntagnachmittag des 24.02.2019, gegen 16.00 Uhr, sind Feuerwehr und Polizei im Erkrather Ortsteil Hochdahl, an der Straße Am Stadtweiher im Einsatz. Ursprung war die Meldung von Zeugen, die in einem Kellerraum illegale Betäubungsmittel gesehen haben wollten. Bei einer polizeilichen Überprüfung bestätigten sich die Hinweise. Mit schnell erreichtem richterlichem Beschluss wurden sowohl der Keller, als auch die Wohnung eines als Betäubungsmittelkonsument polizeibekannten Erkrathers durchsucht. Hierbei wurden diverse Chemikalien aufgefunden, deren genaue Zusammensetzung und Gefährlichkeit auch bisher (Montagmorgen, 25.02.2019, 04.20 Uhr), immer noch nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte. Aus diesem Grund sind auch weiterhin am Einsatzort in Hochdahl starke Kräfte von Polizei und Feuerwehr anwesend.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

Mit unserer vorhergehenden Pressemitteilung berichteten wir mit einer Erstmeldung von einem aktuell noch andauernden gemeinsamen Einsatz von Polizei und Feuerwehr in einem Hochhaus an der Straße Am Stadtweiher im Erkrather Ortsteil Hochdahl.

Inzwischen wurden die im Gebäude aufgefundenen und gesicherten Chemikalien von dazu zum Einsatzort gerufenen Experten genauer untersucht. Von diesen Spezialisten wurde festgestellt, dass bei sachgerechtem Umgang von keinem der aufgefundenen Stoffe eine konkrete Gefahr für das Haus oder dessen Bewohner ausgeht.

Damit (Stand 05.00 Uhr) kann der Feuerwehreinsatz beendet werden, die polizeilichen Maßnahmen zur Spurensicherung und zum Abtransport der sichergestellten Beweismittel dauern jedoch weiterhin an.

Hinweise zum Aufenthalt des 47-jährigen Betäubungsmittelkonsumenten, der im Zuge des bisher schon viele Stunden andauernden Einsatzes noch nicht angetroffen werden konnte, liegen aktuell noch nicht vor. Eine Fahndung nach dem Beschuldigten wurde veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

Mit unseren vorhergehenden Pressemitteilungen vom heutigen Tag berichteten wir bisher schon wiederholt von einem langwierigen Einsatz von Polizei und Feuerwehr in einem Hochhaus an der Straße Am Stadtweiher im Erkrather Ortsteil HochdahlInzwischen wurden die im Keller des Hochhauses und in der Wohnung des 47-jährigen Beschuldigten aufgefundenen Chemikalien und Materialien von der ermittelnden Kriminalpolizei zur Beweisführung sichergestellt. Ein ordnungsgemäßer Abtransport der Chemikalien, die nach bisherigen Erkenntnissen zur Herstellung illegaler Drogen bestimmt und geeigneten waren, wurde veranlasst. Parallel dazu führten Spezialisten Maßnahmen zur Spurensicherung durch. Dennoch können die in zahlreichen Flaschen, Ampullen und Beuteln vorgefundenen Produkte noch nicht genauer quantifiziert, geschweige denn deren Inhaltsstoffe, Konzentrationen und Reinheitsgrade bereits abschließend qualifiziert werden.

Mit dem Abtransport der Chemikalien und sonstigen Beweismittel konnten dann aber auch die polizeilichen Maßnahmen am Einsatz- und Tatort, an der Straße Am Stadtweiher in Erkrath-Hochdahl, gegen 14.00 Uhr endgültig beendet werden

Die Ermittlungen im eingeleiteten Strafverfahren, gegen den 47-jährigen Beschuldigten, Wohnungsinhaber und Mieter des betreffenden Kellerraumes, dauern hingegen auch aktuell weiterhin an. Konkrete Hinweise zum Aufenthalt des gesuchten Erkrathers liegen aktuell immer noch nicht vor. Eine polizeiliche Fahndung ist deshalb veranlasst. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

Sonntag, 24.02.2019, 18:47 Uhr, Am Stadtweiher, Erkrath-Hochdahl

Im Einsatz waren alle drei ehrenamtlichen Löschzüge sowie die hauptamtliche Wache und der Rettungsdienst der Feuerwehr Erkrath, die Feuerwehr Ratingen mit der Sondereinheit Führung und IuK (Information und Kommunikation) zur stabsmäßigen Einsatzleitung an der Einsatzstelle, die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Köln sowie der Kreisbrandmeister und der Leitende Notarzt des Kreises Mettmann. Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde durch eine Betreuungseinheit des DRK sichergestellt.

Die Feuerwehr Erkrath wurde um 18:47 Uhr alarmiert und konnte ihren Einsatz erst am frühen Morgen gegen 04:30 Uhr beenden.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Erkrath

Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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