20.06.2020 – Düsseldorf Garath – Großeinsatz: Versuchtes Tötungsdelikt bei Massenschlägerei

Samstag, 20. Juni 2020, 17.30 Uhr

Bei einer Schlägerei am frühen Samstagabend, an welcher eine Vielzahl an Personen beteiligt war, wurde ein 17-Jähriger so schwer verletzt, dass er zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte. Die Polizei Düsseldorf hat eine Mordkommission eingerichtet und sucht dringend nach Zeugen. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.

Gegen 17.30 Uhr kam es im Bereich des S-Bahnhofes Garath (Fritz-Erler-Straße / Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße) zu einer Schlägerei, an der mindestens 20 Personen beteiligt waren. Ein Jugendlicher im Alter von 17 Jahren wurde durch einen bislang Unbekannten so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort notoperiert werden musste. Er befindet sich aktuell nicht mehr in Lebensgefahr. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Großfahndung konnten einige Kleingruppen von Personen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren angetroffen und kontrolliert werden. Die „MK Fritzchen“ bittet Zeugen, die Angaben zu der körperlichen Auseinandersetzung und / oder beteiligten Personen machen können, sich zu melden.

Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.

Textquelle: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Düsseldorf

Samstag, 20. Juni 2020, 17.30 Uhr

Gemeinsame Presseerklärung der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft und der Polizei.

Wie bereits mit Pressemitteilung vom 21. Juni 2020 berichtet, wurde bei einer Schlägerei am frühen Samstagabend, an welcher eine Vielzahl an Personen beteiligt waren, ein 17-Jähriger so schwer verletzt, dass er zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte.
Der 17-Jährige ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen und durch Aussagen von Zeugen erhärtete sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 16-jährigen Deutschen aus Düsseldorf. Der Jugendliche wurde gestern festgenommen. Er wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Der Tatverdächtige hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen eingelassen.

Textquelle: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Düsseldorf