Mittwoch, 19. Januar 2022

16.12.2021 – Leverkusen Küppersteg – Großbrand: Gewerbebetrieb und mehrere Garagen in Vollbrand

Am 16.12.2021 gegen 15:20 Uhr wurde die Leitstelle Leverkusen von mehreren Anrufern über einen Brand einer Garage im Stadtteil Küppersteg informiert.
Daraufhin entsendete die Leitstelle sofort Kräfte zur Brandbekämpfung.
Währenddessen erreichte die Leitstelle weitere Anrufe darüber, dass das Feuer auf weitere Garagen und ein Gewerbeobjekt übergreift.
Daraufhin wurde das Alarmstichwort erhöht und Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie dem Rettungsdienst nachalarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehren im gesamten Stadtgebiet.
Umgehend wurden vorsorglich mehrere umliegende Gebäude evakuiert, die Bewohner wurden von der Feuerwehr betreut.
Parallel wurde die Bevölkerung im Stadtgebiet von der Feuerwehr unter anderem über die Warnapp „Nina“ angewiesen Fenstern und Türen im umliegenden Bereich geschlossen zu halten. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit handgeführten Strahlrohren, sowie zwei Drehleitern zur Wasserabgabe eingesetzt.
Des Weiteren wurde bei der Werkfeuerwehr Chempark ein Großtanklöschfahrzeug, ein Luftmesswagen sowie Atemschutzgeräte angefordert.
Durch die komplexe Gebäudestruktur der betroffenen Gebäude konnte erst gegen 18:14 Uhr „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden.
Daraufhin erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten mit Strahlrohren sowie mit Löschschaum. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt.
Der Bereich Hardenbergstraße, Europaring sowie die Alte Landstraße waren Zeitweise voll gesperrt, was für ein erhöhtes Stauaufkommen im Stadtgebiet sorgte.
Durch ein eingestürztes Dach in dem Gewerbeobjekt wurde das THW zur Einsatzstelle bestellt. Das THW unterstützte dazu mit einem Bagger, wodurch der einge-stürzte Dachbereich abgetragen wurde.
Dadurch konnten auch darunterliegende brennende Teile abgelöscht werden.
Aus diesem Grund kam es während der gesamten Nachlöscharbeiten zu weiteren Geruchsbelästigungen in der Umgebung.
Während der gesamten Zeit wurden Luftmessungen durchgeführt, es konnten keine Schadstoffe festgestellt werden.
Aufgrund des Einsatzes in den Abend- und Nachstunden wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Mehrere Fahrzeuge mussten über Mobile Tankanlagen der Feuerwehr vor Ort mit Kraftstoff versorgt werden.
Die letzten Einsatzkräfte konnten gegen 1:30 Uhr wieder in die Standorte einrücken.
Durch die zwischenzeitlich starke Rauchentwicklung wurden auch umliegende Gebäude evakuiert. Die Bewohner wurden währenddessen in einem bereitgestellten Bus der Wupsi versorgt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, durch den schnellen Einsatz mit bis zu 4500 Litern Wasser pro Minute zum Schutz der umliegenden Gebäude, kam es zu keiner Brandausbreitung auf die angrenzenden Wohnhäuser. Alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen waren am Einsatz beteiligt.
Diensthabende und nachrückende Kräfte aus dem Dienstfrei der Berufsfeuerwehr waren vor Ort und unterstützten rückwärtig.
Die Werkfeuerwehr Chempark und das THW unterstützten mit Sonderfahrzeugen.
Durch die Einsatzleitung und die rückwärtige Führungsun-terstützung wurden drei Abschnitte zur Brandbekämpfung, der Bereich Messen, der Rettungsdienst, die Betreuung der Betroffenen und evakuierten Bewohner und die Logistik koordiniert und geführt. Das DRK und der MHD unterstützten bei der Logistik und Versorgung des etwa 10 stündigen Einsatzes. Des Weiteren unterstützten der Fachbereich Umwelt, die Polizei, die Kanalunterhaltung, die EVL, sowie die Wupsi die Kräfte vor Ort. Auch der angrenzende Lebensmitteldiscounter unterstützte und versorgte dankenswerterweise die Einsatzkräfte.

Insgesamt war die Feuerwehr und der Rettungsdienst Leverkusen zweitweise mit 105 Einsatzkräften und 45 Fahrzeugen vor Ort. Weitere Einsatzkräfte stellten den Grundschutz sicher oder übernahmen weitere Aufgaben im rückwärtigen Bereich.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Leverkusen

Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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