Mittwoch, 20. Oktober 2021

28.01.2017 – Solingen Ohligs – Großbrand: Lagerhalle im Vollbrand mit massiver Rauchentwicklung

(ots) – Am Samstag, den 28.01.2017, gegen 20:15 Uhr, wurden Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zu einem Brand in einer Fabrikationshalle in der Broßhauser Str. in Solingen entsandt.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort schlugen bereits meterhoch Flammen aus einer Fabrikationshalle einer Schneidwarenfirma. Trotz des schnellen Eingreifens von Seiten der Feuerwehr war es jedoch nicht möglich, die Halle zu retten. Diese brannte kontrolliert bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser sowie des angrenzenden Laubwaldes konnte jedoch verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Wuppertal
Einsatzdatum
28.01.2017
Alarmierungszeit
20:15
Einsatzort
Brosshauser Str.
Einsatzart
Brand in einer Gewerbehalle
beteiligte Einsatzfahrzeuge/Personal
der Berufsfeuerwehr
Feuerwache I – eingesetztes Personal 11
Feuerwache I – Kommandowagen
Feuerwache I – Einsatzleitwagen
Feuerwache I – Löschfahrzeug
Feuerwache I – Tanklöschfahrzeug
Feuerwache II – eingesetztes Personal 9
Feuerwache II – Löschfahrzeug
Feuerwache II – Drehleiter
Feuerwache III – eingesetztes Personal 10
Feuerwache III – Löschfahrzeug
Feuerwache III – Tanklöschfahrzeug
Feuerwache III – Drehleiter
der Freiwilligen Feuerwehr
Löscheinheit 1
Löscheinheit 2
Löscheinheit 3
Löscheinheit 4
Löscheinheit 7

Einsatzmaßnahmen
für Brandeinsätze
Ein auf einer benachbarten Einsatzstelle bei einem Wasserrohrbruch eingesetztes Löschfahrzeug bemerkte starken Brandgeruch.
Daraufhin wurde die nähere Umgebung erkundet und festgestellt, dass das Dach einer benachbarten Gewerbehalle schon durchgebrannt war.
Die Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Dach.
Die Besatzung alarmierten umgehend weitere Einsatzkräfte.
Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch schon fest, dass die Halle ein Totalverlust wurde.
Die nachrückenden Kräfte konnten lediglich versuchen die Nachbarbebauung zu schützen.
Dazu wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und im weiteren Verlauf des Einsatzes insgesamt 2 Wenderohre über Drehleitern, ein Wasserwerfer, 2 B-Rohre und 7 C-Rohre eingesetzt.
Insgesamt wurden mehr als 20 Atemschutzgeräte von den ca.
100 Einsatzkräften eingesetzt.
Um an die zum Teil unter dem eingestürzten Dach liegenden Glutnester zu gelangen wurden Teile der Giebelwand mit schwerem Gerät entfernt.
Zur Zeit sind Kräfte der Löscheinheit 1 wohl noch bis in die Morgenstunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Besonderheiten
Für die Dauer des Einsatzes besetzten Kräfte der Löscheinheit 5, Löscheinheit 6, Löscheinheit 2 und Löscheinheit 3 die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr. Während der ganzen Zeit des Einsatzes wurde die Feuerwehr von den SWS unterstützt. Das technische Hilfswerk war ebenfalls mit einer Führungskomponente zur Unterstützung vor Ort. Den Schutz der eingesetzten Kräfte übernahm eine Rettungswagenbesatzung des ASB.

Zurzeit ist der Einsatz noch nicht abgeschlossen.

Hinsichtlich der Brand-/Unfallursache,Unfallhergang und Schadenshöhe wird auf die Ermittlungen der Polizei verwiesen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Solingen

Patrick Schüller
Administrator, Journalist & Gründer von Emergency-Report.de E-Mail Kontakt: patrick.schueller(at)emergency-report.de

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