10.07.2018 – BAB 46 bei Neuss – Tödlicher Verkehrsunfall

Ein Toter bei Verkehrsunfall auf der A46

Ein Todesopfer und zwei weitere Verletzte forderte ein schwerer Verkehrsunfall am späten Dienstagabend auf der Autobahn A46 in Fahrtrichtung Neuss kurz vor der Ausfahrt Holzheim. Gegen 23 Uhr war nach Angaben der Autobahnpolizei ein BMW mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur auf einen dort vermutlich verunfallten Opel Corsa aufgefahren.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel weitgehend zerstört und der Fahrer des Corsa so schwer verletzt, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des BMW wurde so schwer verletzt, dass er vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert werden musste.

Ebenfalls verletzt wurde die Fahrerin eines weiteren PKW, der hinter den Unfallfahrzeugen auf der Autobahn unterwegs war und dem Trümmerfeld auf der Fahrbahn nur ausweichen konnte, indem sie mit ihrem PKW in die Leitplanke steuerte. Auch die Fahrerin kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Fünf Passagiere eines weiteren PKW, der durch die Trümmer gerollt war, wurden vom Notarzt untersucht. Sie lehnten einen Transport ins Krankenhaus aber ab.

Da Zeitweise unklar war, ob sich im zerstörten Corsa eventuell weitere Personen befunden hatten, ließ der Einsatzleiter der Feuerwehr, Brandoberinspektor Max Chiandetti, das Umfeld der Unfallstelle mit einer Wärmebildkamera absuchen. Auch ein paralleler Erkundungsflug des Polizeihubschraubers Hummel brachte aber keine weiteren Erkenntnisse.
Das Trümmerfeld der beiden schwer beschädigten Unfallfahrzeuge ersteckte sich über rund 200 Meter Länge auf der bis in die Morgenstunden voll gesperrten Fahrbahn Richtung Neuss. Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wacheinheit sowie der Löscheinheit Kapellen nahmen ausgelaufene Kraft- und Betriebsstoffe mit Bindemittel auf und unterstützten den Rettungsdienst bei der Betreuung weiterer Unfallzeugen.

Zur Aufnahme der Unfallstelle erhielt die Autobahnpolizei zusätzlich Unterstützung von Kräften der Neusser Feuerwehr die Luftbilder mit ihrer Drohne aufnahmen, sowie vom Teleskopmast der Werkfeuerwehr RWE für weitere Aufnahmen aus großer Höhe.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Grevenbroich

Dienstag, 10. Juli 2018, 23.05 – Mittwoch, 11. Juli 07.10 Uhr

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht auf der A 46 bei Grevenbroich-Kapellen wurde ein 25-jähriger Mann aus Krefeld tödlich verletzt. Er starb noch an der Unfallstelle. Ein 52-jähriger BMW-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Mehrere Fahrzeuge fuhren über Trümmerteile und wurden beschädigt. Es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Ermittlungen dauern an.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ereignete sich der Unfall wie folgt:

Ein 52-jähriger Fahrer aus Düsseldorf befuhr zur Unfallzeit mit seinem 5´er BMW die A 46 bei Grevenbroich in Richtung Autobahnkreuz Neuss-West. Zwischen den Anschlussstellen Grevenbroich-Kapellen und Neuss-Holzheim bemerkte er einen auf der linken Fahrspur quer stehenden Pkw Opel Corsa zu spät. Es kam zu einer Kollision, bei der der Unfallwagen des Verstorbenen durch die Wucht des Aufpralls circa 200 Meter über die Fahrbahn geschleudert wurde.

Bei dem Unfall wurde der 25-jährige Opel Corsa-Fahrer tödlich verletzt. Nach jetzigem Stand befand er sich allein in dem stehenden Fahrzeug und wurde durch den Aufprall aus dem Pkw herausgeschleudert. Weiterhin wurde durch die Feuerwehr an einem im stehenden Fahrzeug (Opel Corsa) befindlichen Kindersitz Restwärme mit der Wärmebildkamera festgestellt. Daraufhin wurde der gesamte Bereich nach einem möglicherweise herausgeschleuderten Kleinkind abgesucht. Hierzu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Der Verdacht hat sich jedoch letztendlich nicht bestätigt.

Der Fahrer des BMW wurde ebenfalls schwer verletzt. Außerdem kam es zu zwei Folgeunfällen mit Sachschaden an zwei Pkw beim Überfahren von Trümmerteilen.

Nachdem die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte, kam es zu Behinderungen, weil teilweise Lkw aus dem Stau heraus ihre Fahrt nicht sofort wieder fortsetzen konnten. Es gab technische Probleme und einzelne Fahrer schliefen noch. Letztlich waren alle Störungen gegen 7 Uhr beseitigt. Warum der Opel Corsa auf der Fahrbahn stand und ob der Wagen noch beleuchtet war, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf