11.04.2019 – Monheim – Feuerwehr löschte 150m² Flächenbrand am Rheinufer

Die Feuerwehr Monheim am Rhein wurde am Nachmittag des 11.04.2019 zu einem Flächenbrand zum Parkplatz an der Monheimer Straße alarmiert. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen stellte sich heraus, dass ca. 150m² Uferböschung brannten.
Durch einen umgehend eingeleiteten Löschangriff konnte glücklicherweise eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.

Am 11.04.2019, gegen 16.00 Uhr, beobachteten Zeugen einen Mann, der sich auffällig an einem Grünstreifen „Am Kielsgraben“ verhielt. Beschrieben wurde die Person als „ungepflegter bärtiger Mann mittlerer Größe mit einer roten Einkaufstasche, der dort offensichtlich absichtlich Feuer gelegt hatte“.

Kurz darauf brannte in diesem Bereich die Böschung, welche am Rheinufer liegt. Die Feuerwehr Monheim rückte aus und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden in geringer Höhe, jedoch erhebliche Kosten infolge des Feuerwehreinsatzes.

Im Zuge der polizeilichen Fahndung konnte der Tatverdächtige auf seinem Weg in der Nähe des Rathauses angetroffen und festgenommen werden. In seiner Jackentasche befanden sich Streichhölzer. Erste Befragungen ergaben, dass der 46-jährige Monheimer offensichtlich psychisch erkrankt ist. Er war bereits mehrfach wegen kleiner Branddelikte aufgetreten. Auf Veranlassung des Ordnungsamtes wurde er nachfolgend zwangsweise in die LVR-Kliniken eingewiesen.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann