Erstmeldung: Bergheim (ots) – Seit etwa 18:20 Uhr (21.08.2026) ist die Feuerwehr Bergheim mit zahlreichen Einsatzkräften an der Willy-Messerschmidt-Straße im Gewerbegebiet Paffendorf im Einsatz.
Dort brannten zunächst im Außenbereich Dutzende Gitterboxen, die mit Akkus und Elektroaltgeräten gefüllt waren. Das Feuer ist zwischenzeitlich auf eine angrenzende Lagerhalle übergegangen. Aufgrund der erheblichen Brandlast und der starken Rauchentwicklung konzentrieren sich die Einsatzkräfte derzeit darauf, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die Feuerwehr Bergheim wird dabei von umliegenden Feuerwehren unterstützt. Insgesamt sind derzeit rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Mehrere Trupps bekämpfen das Feuer von außen mit mehreren Strahlrohren. Zusätzlich wird der Brand über zwei Hubrettungsgeräte von oben bekämpft.
Über dem Einsatzort ist eine große Rauchentwicklung sichtbar. Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Bereich weiträumig zu meiden. Die Feuerwehr bittet zudem darum, die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten. Es rücken weiterhin Kräfte nach.
Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Bergheim
Folgemeldung: Bergheim (ots) – Der Großbrand an der Willy-Messerschmidt-Straße im Gewerbegebiet Paffendorf ist seit etwa 4:30 Uhr am Samstagmorgen (22.08.2026) unter Kontrolle. Die Feuerwehr ist weiterhin mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Stand 10:00 Uhr laufen umfangreiche Nachlöscharbeiten.
Da der Brand an verschiedenen Stellen immer wieder aufflammt, müssen die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche gezielt kontrollieren und ablöschen. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt die Feuerwehr dabei mit einem speziellen Stapler. Mit diesem werden Gitterboxen und Gebäudeteile aus dem betroffenen Bereich geräumt, um auch an tieferliegende Brandstellen zu gelangen.
Parallel laufen erste Aufräumarbeiten. Für die umfangreiche Brandbekämpfung wurden mehr als zwei Kilometer Schlauchleitungen zur Wasserversorgung verlegt. Diese werden nach und nach zurückgebaut.
Insgesamt waren in der Spitze mehr als 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und weiteren beteiligten Organisationen vor Ort. Bei der Brandbekämpfung kamen insgesamt vier Hubrettungsgeräte mit Wasserwerfern zum Einsatz. Darunter befand sich auch ein rund 90 Meter hoher Gelenkmast der RWE-Werkfeuerwehr.
Ein großer Teil der angrenzenden Lagerhalle konnte durch den Einsatz der Feuerwehr vor den Flammen geschützt werden. Etwa zwei Drittel der Halle konnten gerettet werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Messungen ohne Auffälligkeiten
Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren in der Nacht vorsorglich Messungen im Stadtgebiet sowie in angrenzenden Bereichen durchgeführt worden. Die Messungen verliefen durchweg ohne auffällige Ergebnisse. Zwar ist im Bereich weiterhin Brandgeruch wahrnehmbar, eine gesundheitlich relevante Schadstoffbelastung konnte jedoch nicht festgestellt werden.
Die zwischenzeitlich ausgelöste NINA-Warnung wurde zurückgenommen. Eine weithin sichtbare Rauchentwicklung besteht nicht mehr.
Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Bergheim
Abschlussmeldung: Bergheim (ots) – Am Sonntagmorgen (23.08.2026) um 7:30 Uhr konnte die Feuerwehr Bergheim „Feuer aus“ vermelden. Damit ist der Einsatz an der Willy-Messerschmidt-Straße nach rund 37 Stunden beendet.
Seit dem Einsatzbeginn am Freitagabend um 18:20 Uhr waren die Einsatzkräfte nahezu durchgehend mit der Brandbekämpfung und den anschließenden Nachlöscharbeiten beschäftigt. Auch am gesamten Samstag mussten immer wieder aufflammende Brandstellen im betroffenen Hallenbereich abgelöscht werden. Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bergheim arbeiteten seit Samstagmorgen immer im Wechsel an der Einsatzstelle.
Die umfangreichen und teilweise aufwendigen Nachlöscharbeiten haben sich gelohnt: Trotz der massiven Brandausbreitung konnten etwa zwei Drittel der Lagerhalle vor den Flammen geschützt und erhalten werden.
In der Spitze waren mehr als 120 Einsatzkräfte vor Ort. Unterstützt wurde die Feuerwehr Bergheim von zahlreichen Einsatzkräften umliegender Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Zum Einsatz kamen unter anderem vier Hubrettungsgeräte mit Wasserwerfern, darunter ein rund 90 Meter hoher Gelenkmast der RWE-Werkfeuerwehr.
Die Feuerwehr Bergheim bedankt sich ausdrücklich bei allen auswärtigen Einsatzkräften und Organisationen für die Unterstützung über die lange Einsatzdauer hinweg.
Am Sonntag wird die Brandstelle durch Kräfte der Feuerwehr nochmals kontrolliert, um mögliche verbliebene Glut- oder Brandstellen auszuschließen.
Im Nachgang des Einsatzes beginnen nun umfangreiche Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten an den eingesetzten Fahrzeugen, Geräten und Materialien. Insbesondere die über zwei Kilometer verlegten Schlauchleitungen müssen gereinigt, geprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden.
Mit den abschließenden Kontrollen der Brandstelle endet damit ein außergewöhnlich langer und umfangreicher Einsatz der Feuerwehr Bergheim.
Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Bergheim


















































